#inunter20 - Shakshuka, ein Essen für Leib und Seele

Was offiziell eigentlich unter Frühstück läuft, ist meiner Meinung nach eher ein Universalspezialist. Ob morgens, zum Mittag, abends, allein oder mit Freunden oder als schneller Mitternachtssnack, Shakshuka macht, das die Sonne (respektive der Mond) ein bisschen heller scheint. Und das auch noch ratzfatz.

Ich liebäugel ja schon eine ganze Weile mit dem Rezept, aber wie es immer so ist - erst ist die Pfanne nicht richtig eingebrannt, dann sind keine Paprikaschoten im Haus und eigentlich muss auch das restliche Gemüse noch weg - irgendwas ist ja immer. Außer heute, denn ich bin kürzlich mal wieder über das Rezept gestolpert und hab es diesmal fest eingeplant.


Die Zutaten für mindestens zwei Portionen:

- 1 Zwiebel
- 2 rote oder grüne Paprikaschoten
- 1-2 frische Tomaten
- 1 Dose gehackte Tomaten
- 1-2 Knoblauchzehen
- Salz, Pfeffer, etwas Zucker
- Öl
- 4 Eier
- Ein paar Stängel frische Petersilie

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten
Originalrezept: aus "Die-Keine-Zeit-zu-Kochen-Küche"


Während das Öl in der Pfanne heiß wird, die Paprikaschoten und Zwiebel in kleine Würfeln schneiden. Beides zusammen 2-3 Minuten anbraten, bis die Würfelchen weich sind. In der Zwischenzeit den Knoblauch fein hacken und die Chili entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Zum Gemüse in die Pfanne geben und mitbraten.


Als nächstes wandern die geachtelten Tomaten in die Pfanne und werden nach weiteren zwei bis drei Minuten von den Dosentomaten abgelöscht. Alles gut verrühren und aufkochen lassen, dann mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.


Jetzt werden die Eier aufgeschlagen und gleiten behutsam in mit einem Löffel geformte Mulden in der Sauce. Deckel auf die Pfanne setzen und warten, bis die Eier den gewünschten Härtegrad erreicht haben (wer's mag, lässt das Eigelb weich, so sieht es das Original vor).


Dann wird alles mit der gehackten Petersilie bestreut und ab dafür - am besten schmeckt es direkt aus der Pfanne. Hier gab es geröstetes und gebuttertes Brot dazu, aber Fladenbrot eignet sich bestimmt auch wunderbar.


Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass das Ganze mit Croutons und/oder Schafskäse bestreut ganz hervorragend schmeckt. Das probiere ich dann beim nächsten Mal. 



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