Gnocchi mit Rahmchampignons und Wurstbrät
Es gibt ja so Tage, da braucht man was so richtig Herzhaftes, um einigermaßen gut über den Tag zu kommen. Und so ein Tag war Freitag. Da kam mir die Idee mit der Champignon-Pfanne gerade recht…
Die Zutaten für mindestens zwei Portionen:
– eine Packung Gnocchi aus der Frischetheke
– zwei bis drei frische, grobe Bratwürste (gern auch Salsiccia)
– etwa 200 g Champignons
– ein bis zwei Zwiebeln
– 125ml Rama Cremefine („richtige“ oder vegane Sahne geht auch)
– Öl, Salz, Pfeffer, ggf, etwas Zitrone
– etwas frische Petersilie
Zubereitungszeit: ca. 18 Minuten
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1) Zuerst wird die Bratwursthülle vorsichtig geöffnet bzw. abgezogen und das Brät in kleine Scheiben geschnitten, aus denen dann mundgroße Kugeln gerollt werden. Diese wandern dann in die Pfanne und werden scharf angebraten.
2) Als nächstens werden die Pilze geputzt und in Scheiben geschnitten, die Zwiebel(n) gehäutet und gewürfelt.3) Wenn die Brätkugeln ein bisschen Farbe bekommen haben, Pilze und Zwiebeln dazu geben und alles schmoren lassen, bis es goldbraun gebraten ist.
4) Dann kommt die Cremefine dazu, etwa eine halbe Flasche. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Zitrone abschmecken und bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Dann die Petersilie waschen, hacken und drunter mischen.
Parallel werden die Gnocchi zubereitet, wie es auf der Packung empfohlen wird. Wenn sie gar sind, können sie in einer Pfanne noch kurz angebraten werden, bis sie knusprig sind – et voilà, fertig!
Das Ganze hat mir übrigens so großartig geschmeckt, dass es das heute gleich nochmal gab – allerdings diesmal mit Spaghetti.
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Liebst,












2 Kommentare
Unsere Tochter ist sehr unruhig, sie ist 3 1/2 Jahre und konnte noch nie länger als 5 Minuten am Tisch sitzen. In der Schwangerschaft hatten wir leider Probleme (Platzentainsuffizienz), sie ist kerngesund, hatte bei der Geburt allerdings nur 1,6 Kilo. Mein Mann und ich würden sehr gerne mit unserer Tochter eine Ergotheraie / Physiotherapie oder Ähnliches machen. Wir denken auch an eine Stoffwechselstörung oder Ähnliches. Wenn wir mit dem Arzt sprechen, geht es leider in die Richtung „Erziehung – Grenzen setzen“… wie kommen wir an ein Rezept für eine Therapie? Wir haben es mehrfach beim Kinderarzt angesprochen, er meinte z.B. „AdHS wird erst in einem späteren Alter diagnostiziert“. Uns geht es nicht um eine „Monsterdiagnose“. Wir möchten einfach nur Hilfe durch einen Therapeuten. Was können wir tun? Eine Privatleistung ist uns zu teuer.
Liebe Malena, oh ich fühl deine Sorgen so sehr – ich weiß, die kräftezehrend so eine Situation sein kann. Tatsächlich ist es richtig, dass Diagnosen in einem so frühen Alter noch nicht hinreichend gestellt werden können, aber na klar, gibt es Dinge, die du auch jetzt schon tun kannst. Hast du schon von „Sensorischer Integration“ oder „Psychomotorischem Turnen“ gehört? Das gibt es auf Rezept (KG/Physiotherapie), vielleicht habt ihr n eurer Nähe ja eine gute Physiotherapiepraxis für Kinder? Höre gern auch mal bei unserem Podcast „Mamsterrad“ rein, da gibt es auch einige Folgen, dir dir vielleicht ein paar Impulse geben können.
Alles Liebe und viel Kraft für dich,
Judith