<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831</id><updated>2012-05-16T19:10:23.728+02:00</updated><category term='fühlen'/><category term='kratzen'/><category term='sehen'/><category term='hören'/><category term='denken'/><category term='fremdeln'/><title type='text'>judetta..</title><subtitle type='html'>die sich 'nen wolf denkt.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>17</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-6314006521655548308</id><published>2012-02-20T20:25:00.001+01:00</published><updated>2012-02-27T11:12:09.597+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kratzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hören'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><title type='text'>Was mit Katzen.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Böse Zungen behaupten, ich hätte mir die Katzen nur zugelegt, weil ich ja sonst nicht mehr viel zu erzählen hätte. Abgesehen davon, dass diese Leute völlig Recht haben, geschah es jedoch aus einem ganz anderen Grund. Mir war nämlich aufgefallen, dass diese felinen Wesen rund 7/8 des gesamten Contents im Internet für sich beanspruchen - lapidar abgetan und zusammengefasst unter dem Decknamen Cat Content - und ich wollte wissen, was es damit auf sich hat und mit welcher Berechtigung sie das tun.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Soviel zum Hintergrund, ich bin also schnurstracks losgestiefelt, um Kater zu holen. Zwei sollten es sein, denn n=1 bringt ja – oho, auch ich habe irgendwas mit Marketing studiert – keine validen Ergebnisse. Ich fuhr nach Buxtehude (die Berlinerin in mir kichert noch immer jedes Mal hysterisch bei dieser Ortsbezeichnung) und sah sie mir an, die Fellnasen, Himbeerpfötchen und Schnurrpopos, wie sie in sämtlichen Foren von ihren „Dosis“ genannt werden (übrigens brauchte ich eine Weile, ehe ich begriff, dass das von „Dosenöffner“ abgeleitet ist und sich das Netz nutzende Katzenbesitzer tatsächlich selber so nennen. Freiwillig.)&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Nun, da waren sie also, die beiden Samttatzen, 12 Wochen alt, maunzend. Angetan von ihrer Panik, die sie immer wieder zornig fauchend gegen Tische und Wände laufen ließ, ich entschloss mich, sie mit nach Hause zu nehmen. Tagelang dachte ich darüber nach, welche Namen ich ihnen geben könnte. Zuerst favorisierte ich „Testobjekt A“ und „Testobjekt B“, aber das schien nach zwei-, dreimaligem Proberufen doch etwas hölzern und ein wenig zu unpersönlich, schließlich wollte ich den beiden ja – rein aus Testzwecken, versteht sich – eine persönliche Bindung vorgaukeln. Die Suche nach katzengeeigneteren Katzennamen gestaltete sich jedoch schwierig. Auf famos animierten und hübsch bunt flackernden Homepages fand ich nur Namen wie Minka, Tinka, Taps und Tobi, das allerdings blieb mir aus eigennützigen Gründen verwehrt – schließlich muss ich die Namen ja rufen können, ohne mich dabei jedes Mal in Grund und Boden zu schämen. Außerdem war ich besorgt, dass gleich eine ganze Katzenheerschar angaloppiert kommt, wenn ich mich auf den Balkon stelle und laut nach „Karlo“ und „Mohrle“ brülle. Schließlich wurde mir klar, dass es im Grunde eigentlich ganz egal ist, auf welchen Namen die Katzen letzten Endes nicht hören, und ich gab ihnen ganz schlichte, aber sehr einprägsame Namen – ich nannte sie Klaus und Walter.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Nach inzwischen knapp zwei Monaten Fel(l/d)zeit sehe ich einiges klarer. Zum Beispiel, dass einer der Kater rein gar nichts klar sieht. Das, was ich anfangs als Panik verbuchte, ist nämlich eine angeborene Sehschwäche. Klingt böse, ist aber relativ harmlos und sieht meistens sogar ziemlich lustig aus, wenn Walter erst fünf Zentimeter vor einen Hindernis selbiges bemerkt, &amp;nbsp;stutzt, dennoch weiterrennt und natürlich nicht mehr rechtzeitig anhalten kann. Oder wenn Klaus sich hinter einer Tür versteckt und den armen Walter mit einem gezielten Hechtsprung beinahe zu Tode erschreckt – das hatte er schließlich nicht kommen sehen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ich hingegen hatte nicht kommen sehen, dass mich fortan ein schlechtes Gewissen plagen würde, wenn ich mich unbedacht (also in normaler, keineswegs raketenartiger Geschwindigkeit) durch meine Wohnung bewege. Meistens sitzt nämlich einer der Kater genau an der Stelle, die mitten in der Wohnung zwischen allen Zimmern liegt, die man von dort wunderbar einsehen kann. Möchte ich also den Raum wechseln, muss ich damit rechnen, zischend zurechtgewiesen und in die Flucht geschlagen zu werden, um mich dann in Folge dessen leise Entschuldigungen murmelnd, rückwärts und mit gesenktem Blick vorsichtig wieder von meinem eigentlichen Ziel zu entfernen. Immerhin scheint es mir nun sehr plausibel, dass Katzenbesitzer stets Selbstgespräche führend unterwegs sind.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Tatsächlich sind inzwischen deutliche Unterschiede in den aus den Katzen kommenden Tönen zu vernehmen. Klang das anfängliche Miauen eher schrill und ängstlich – vermutlich warnten sich die Kater vor mir und schrien etwas wie „Ah, Obacht, pass bloß auf, geh lieber nicht so dicht ran an diese komischen Riesin! Die führt nur Böses im Schilde, ich weiß es genau, sie will dich einfangen, du musst auf der Hut sein und jetzt lauf, LAUF, da kommt sie schon! – klingt es inzwischen eher interessiert und freundlich, heißt vermutlich so etwas wie „Oh, sieh nur, diese merkwürdige Menschin hat gerade unsere Näpfe gefüllt, weil wir so lustig gemaunzt haben und kurz mal niedlich taten, haha, zu schön, wie wir sie bereits nach so kurzer Zeit im Griff haben! Oooh, und schau mal, da liegt ein Ball, komm lass uns versuchen, ob wir den in den Wassernapf schießen können, das spritzt immer so schön und sie sieht lustig aus, wenn sie auf allen Vieren kniend versucht, alles wieder trocken zu legen!“&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Im Übrigen bin ich inzwischen selbst Mitglied in sämtlichen Fell-Foren und kann für dämliche Fragen, unqualifizierte Antworten und selbst hochgeladenen Cat Content eifrig Bonustatzen sammeln, die ich dann, wenn ich utopisch viele zusammen habe, gegen quietschende Billig-Spielzeuge mit Federn eintauschen kann. Juchei.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Des Weiteren lässt sich zusammenfassend feststellen:&lt;/div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich kann meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio kündigen. Ständiges Auf- und Ab, Hin- und Her und Möbelrücken, weil mal wieder eins der Biester unter dem Bett, hinter der Couch oder auf dem Regel verschwunden ist, sorgen für genug Bewegung und halten mich in Schwung und außer Puste.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Seit dem Einzug der beiden benötige ich weder Wärmflasche noch Heizdecke. Egal, ob es sich um eine kleine Unterkühlung jahreszeitlich bedingter Temperaturen oder um eingeklemmte Nerven, Muskelkater oder Unterleibsschmerzen hormonellen Ursprungs handelt – einfach mit Hilfe eines Gürtels ein bis zwei Kater auf die entsprechende bzw. schmerzende Körperpartie schnallen und die wohltuende Katzenwärme (die normale Körpertemperatur einer Katze beträgt angenehme 38-39 Grad) lindert Beschwerden mit sofortiger Wirkung.&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;/span&gt;Liebster Schlafplatz der beiden ist eine Bratpfanne. Klingt im ersten Moment komisch, vor allem ist es recht unglaubwürdig, dass sie tatsächlich freiwillig dort sitzen, ist aber gar nicht so schlecht. Kater im Wachstum fressen nämlich ungehemmt und immerzu, vor allem mir die Haare vom Kopf, so dass ich mich derzeit ohnehin von Haferflocken ernähre und die Pfanne selten bis gar nicht mehr zum Einsatz kommt. Immerhin spare ich auf diese Weise das Geld für ein flauschiges Katzenbett aus rosa Plüsch mit Pfötchen-Print, welches nicht nur dämlich aussähe, sondern vermutlich sowieso verschmäht werden würde, weil es sich immer noch am schönsten dort liegt, wo der Mensch eigentlich lieber keine Katze liegen hätte oder wo hinterlassene Katzenhaare besonders gut sichtbar sind.&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;K&lt;/span&gt;atzen sind eine grandiose und durchaus glaubwürdige Begründung, warum man nachts nicht schlafen kann oder konnte. Diese reizenden und sehr eleganten Tiere haben nämlich einen sehr ausgeprägten Spieltrieb und verwandeln sich, bevorzugt nachts, wenn alles still und leise ist, in kleine Duracell-Monster, die mit elefantesquem Gepolter imaginären Fabelwesen hinterher jagen und selbige, unter lauten Fauchen und Zischen, bravourös zur Strecke bringen. Oder laut schreiend und die aberwitzigsten Kunststückchen aufführend versuchen, die Aufmerksamkeit und Gunst der heißen Mietze aus Haus 87 auf sich zu ziehen. &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;/span&gt;Katzen sind das neue „Das war ich nicht, das war schon so, wirklich!“ Egal, ob ich meiner Tollpatschigkeit geschuldet gegen einen Tisch rannte und dabei sämtliche Getränke umwarf, ob mir die Ming-Vase, die mein Vater von seinem Vater von seinem Vater von seinem Vater erbte, aus den Händen fiel oder ich die Gießkanne auf dem Balkon umstieß – im Zweifel war es nicht ich, sondern einer der Kater. Eine solidere und glaubhaftere Begründung kann man sich nicht nur nicht ausdenken, es gibt sie schlicht und ergreifend nicht.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ob es nun also angebracht ist, dass Katzeninhalte nahezu 7/8 des Internets ausmachen? Auch nach fünfwöchiger Studie vermag ich das nicht zu sagen. Was ich aber weiß ist, dass sie bereits 7/8 meiner Wohnung und 8/7 meines Herzens im Sturm erobert und eingenommen haben, und dass ich ihnen noch viel mehr, aber sie nicht mehr hergeben würde. Und dass ich bestimmt noch viel zu erzählen habe.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-6314006521655548308?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/6314006521655548308/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2012/02/was-mit-katzen.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/6314006521655548308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/6314006521655548308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2012/02/was-mit-katzen.html' title='Was mit Katzen.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-7811419683000614891</id><published>2011-12-12T18:12:00.001+01:00</published><updated>2011-12-12T18:24:13.574+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehen'/><title type='text'>In einem Zug nach Nirgendwo.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Montagnachmittag im Dezember. IC 1078, Wagen 7, Platz 101 am Fenster. Trübgrüne Landschaften, dumpfe Nebelschwaden, graue Vorstädte, Wiesen. Dunkelschwarze Gewitterwolken und gleichgültiger Regen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Platz 97, ein Mädchen, blondes Haar, lachend. In ihren Händen eine Spieluhr in Form eines Mondes, ihr Gelächter begleitet von "Guten Abend, gute Nacht". Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt. Fremdbestimmt. Kleine Grausamkeiten in ertragbare Häppchen zerteilt, vor dem Schlafengehen serviert. Süße Träume. Hast du denn Zähne geputzt? Monster unter dem Bett? Und Zweifel, ob es am nächsten Morgen wirklich ein Erwachen gibt?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Platz 105, junge Frau, schwarzes Haar, weinend. In ihren Händen die Reste eines Taschentuchs, umklammert von zarten Fingern mit schwarz lackierten Nägeln. Bröckelnder Lack, zerbröckelte Träume. Leises Schluchzen, begleitet von dumpfen Bässen aus schäbigen Kopfhörern. Und die Gewissheit, dass die Tränen versiegen, aber nichts bleibt, wie es sein wird und nichts war, wie es ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Überall Mauern. Unüberwindbare Dämme zum Schutz vor zersplitterten Seelen oder Mitgefühl, düsteren Gedanken trotzend. Schutzschilde gegen das eigene Zerbrechen, Pflaster als Vorsorge und für den Notfall eine Tube Sekundenkleber. Scheuklappen für Blicke, starr geradeaus gerichtet, um nicht vom auferlegten Weg abzukommen, dabei aber das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und heimlich noch Hoffnung. Silbriges Flackern in dunklen Gemütern, die Sehnsucht nach Sonne und das vage Bangen und Warten auf's Glück. Strohhalme, die zu Ankern werden und die zaghafte Ahnung, dass der dritte Schritt leichter als der zweite leichter als der erste sein wird.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-7811419683000614891?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/7811419683000614891/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2011/12/es-fahrt-ein-zug-nach-nirgendwo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7811419683000614891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7811419683000614891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2011/12/es-fahrt-ein-zug-nach-nirgendwo.html' title='In einem Zug nach Nirgendwo.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-6926499911926019294</id><published>2011-12-07T12:49:00.000+01:00</published><updated>2011-12-07T12:49:49.823+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='denken'/><title type='text'>Was bedeutet Glück?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;„Was bedeutet Glück?“ steht da vor mir in gelben Buchstaben vor mir auf dem nassen Asphalt. „Was bedeutet Glück?“ frage ich mich kurz, obwohl ich eigentlich gar keine Zeit habe, immer schnell, schnell von einem Termin zum nächsten haste und nicht verschnaufe, um mich auch mal an den kleinen Dingen zu erfreuen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;„Was bedeutet Glück?“&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, ein warmes und gemütliches Zuhause zu haben und einen Job, für den man morgens gerne aufsteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glück bedeutet, eine Familie zu haben, bei der man sich wohl fühlt, mit der man lachen und weinen kann und wegen der man sich auch im November schon auf Weihnachten freut.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, dem Lieblingsneffen beim Schlafen zuzusehen und ihn nach dem Aufwachen in den Arm zu nehmen. Mit ihm auf dem Spielplatz um die Wette zu rennen und das Strahlen in seinen Augen zu sehen, wenn er gewonnen hat. Ihm heimlich ein Stückchen Schokolade zuzustecken, wenn niemand hinsieht, und dafür einen verschmierten, klebrigen Kuss als Dankeschön zu bekommen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, Freunde zu haben, auf die man sich verlassen kann, bei denen man sein kann, wie man ist und sich nicht verstellen muss. Die einem zur Seite stehen, mit denen man gemeinsam durch dick und dünn gehen möchte und die immer ein offenes Ohr, eine Schulter zum Anlehnen und einen Witz parat haben. Die das Leben ein kleines bisschen bunter machen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, im Sommer mit einer eiskalten roten Weiße auf dem Balkon oder auf einem Steg zu sitzen und die Beine baumeln zu lassen oder im Winter eine Kerze anzuzünden, wenn man aus der Kälte nach Hause kommt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, im Frühjahr die ersten Schneeglöckchen zu entdecken oder im Herbst durch raschelnde Laubberge zu springen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Glück bedeutet einen Abend mit einer Flasche Wein und langen Gesprächen mit Herzmenschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, sich morgens im Bett noch einmal umdrehen zu können und einfach weiter zu schlafen, bis man nicht mehr liegen kann. Um sich dann träge auf die Couch zu schleppen und dort den Tag zu verbringen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Glück bedeutet Spiegelei mit Speck und gebackenen Bohnen zum Frühstück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, einen anstrengenden Tag in der Badewanne ausklingen zu lassen und dann in ein Bett mit frisch bezogener Bettwäsche und Wärmflasche zu sinken.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet warmer Vanillepudding mit Schokostreuseln, die Kruste von Crème Brûlée mit einem Löffel zu knacken oder dem Zucker beim Versinken im Milchschaum eines dampfenden Latte macchiatos zuzusehen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet dicke Wollsocken und eine kuschlige Decke, ein Kakao mit Marshmallows und ein gutes Buch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glück bedeutet, zum Geburtstag angerufen zu werden, statt nur einen Post auf der Facebook Wall zu bekommen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Glück bedeutet, vom Bahnhof abgeholt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, vor dem Einschlafen noch stundenlang über alberne Geschichten zu kichern, wenn man bei einer Freundin übernachtet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, im Kino einen grusligen Film zu sehen, sich hinter einem Eimer salzigem Popcorn zu verstecken und vor lauter Aufregung die Cola zu verschütten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, im Sommer nachts mit dem Rad durch die Stadt zu fahren und den Wind im Haar zu spüren. Den Geräuschen der Stadt zu lauschen oder, die Lieblingsmusik auf den Ohren habend, laut zu singen, als würde niemand zuhören.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Glück bedeutet, dass einem jemand selbstgebackene Chocolate Chip Cookies aufhebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, einen selbstgebastelten Weihnachtskalender geschenkt zu bekommen. Und überraschend in die Welt des Après Skis eingeführt zu werden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, ganz oben auf einem Berg zu stehen und die erste Abfahrt des Jahres noch vor sich zu haben.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Glück bedeutet, einen Pfennig zu finden und ihn zu behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Glück bedeutet, mit zittrigen Knien in die Achterbahn zu steigen, die ganze Fahrt aus voller Kehle zu schreien, hinterher noch aufrecht stehen zu können und trotzdem noch Schmalzgebäck essen zu wollen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Glück bedeutet, sich geborgen zu fühlen und Vertrauen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glück bedeutet, zu begreifen, dass man glücklich sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/--WmbyUljQJ8/Tt9RuxO2IYI/AAAAAAAAAFM/ynYU-Q9IfTM/s1600/Gl%25C3%25BCck.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/--WmbyUljQJ8/Tt9RuxO2IYI/AAAAAAAAAFM/ynYU-Q9IfTM/s320/Gl%25C3%25BCck.JPG" width="320" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-6926499911926019294?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/6926499911926019294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2011/12/was-bedeutet-gluck.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/6926499911926019294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/6926499911926019294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2011/12/was-bedeutet-gluck.html' title='Was bedeutet Glück?'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/--WmbyUljQJ8/Tt9RuxO2IYI/AAAAAAAAAFM/ynYU-Q9IfTM/s72-c/Gl%25C3%25BCck.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-4405554330439607097</id><published>2011-06-23T18:04:00.007+02:00</published><updated>2011-06-24T14:34:18.027+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fremdeln'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='denken'/><title type='text'>Mein Berlin ist anders.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Knallenge Röhrenjeans und verwaschene T-Shirts mit V-Ausschnitt, weiße Feinripphemden und Hornbrillen vom Flohmarkt, verranzte Jutebeutel und bloß keine Chucks mehr. Untergrundige Partys in stillgelegten U-Bahnschächten, Tatort-Events auf Dachterrassen, Zuhause unzähliger Schwaben und Eifeler. Rast- und ruhelose Dauerbaustelle, unbedingtes Sehen und Gesehen werden, Schnauz- oder Dreitagebärte an Jungs, die viel zu jung für Schnauz- oder Dreitagebärte sind, Wodka Mate und Aperol Spritz. Brakeless Fixies oder klapprige Diamant-Räder. Einheitliche Individualität oder individuelle Einheitlichkeit. Minztee trinkende Mütter mit Ray Ban Sonnenbrillen und Hesba Kinderwagen. Fashionblogs und Nachwuchslabels. Pepe oder American Spirit Tabak, Helvetica statt Arial, Apfel statt Fenster, Sternburg statt Becks. Mauerpark Karaoke, Diana F und (original) Polaroid. Orte und Attribute, die mit Berlin verwachsen sind. Die mit dem heutigen Berlin verwachsen sind. Die Berlin inzwischen prägen wie der Stempel die Münze.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Mein Berlin ist anders.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mein Berlin ist Aufwachsen unter dem Fernsehturm, das rote Blinken der Flugwarnleuchten abends vorm Einschlafen aus dem Bett zu sehen. Ronja Räubertochter und Endes Unendliche Geschichte im Kino Babylon. Den Traumzauberbaum und die Regentrude auf Schallplatte und der Wohnzimmercouch. Mit nackten Füßen durch's Planschi rennen und mir die Knie aufschürfen bei ersten Rollschuhversuchen auf dem Asphalt zwischen den Plattenbauten. Floß fahren und Kosmonauten-Training im Pionierpark Wuhlheide. Tischtennis spielen im Jugendklub International und Sandra-Platten hören in der Bertolt-Brecht-Bibliothek. Ferienlager in Lychen am See und Rodeln auf der Knochenbahn im Volkspark Friedrichshain. Und sonntägliche Ausflüge ins Naturkundemuseum oder zum Indianderspielplatz in den Thälmann-Park.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Berlin ist der Geruch der Matten beim Bodenturnen in der Franz-Mett-Sporthalle, und Chorunterricht in der dritten Etage des Weinmeisterhauses. Die Querflötengruppe in der Schulaula und Jazz Dance-Versuche zu NKOTB und Michael Jackson. Keyboardunterricht neben der Zoohandlung Torstraße und der Badmintonkurs im Friedrichshain.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Berlin sind unzählige Spaziergänge durch die Linienstraße zum Koppenplatz, vorbei am Haus der ersten großen Liebe. Der fast tägliche Döner im Imbiss International oder 'ne Junior Tüte bei Mc Donalds in der Markthalle am Alex. Sommernächtens über Zäune klettern ins Freibad im Monbijou Park und die ersten Partys im Pfefferwerk oder Milchhof. In der Walpurgisnacht heimlich ums Feuer tanzen auf'm Kolle und lauschige Grillabende mit Herzmenschen auf'm Teute. Endlose Vorglühabende im Späti Choriner und die ersten Abstürze von zuviel Schnaps und Joints.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Berlin ist Kino für 2 Mark in der Wabe oder im Sojus, 80er-Feten im Knaack, zu denen ich mit 16 ohne weiteres reingelassen wurde, mit 19 aber meinen Ausweis zeigen musste, Knutschen auf Treppen oder in Hauseingängen. Silvesternächte auf Plätzen im Kiez, an denen gute Vorsätze mit bunten Raketen in die Luft geschossen wurden und im Nachthimmel schillernd zerbarsten. Aber kurz darauf kalten Fußes und voller Hoffnung neu geboren wurden. Gebrochene Knochen und Wirbel, das darauf folgende Bangen und Hoffen und die Freude über endlich eintretende Heilung. Donnerstagnächte im Matrix oder Gate. Samstage im BKA Zelt, durchtanzte Stunden in Clärchens Ballhaus, Heiligabend im Frannz und irgendwann geliebtes Kintango im Geburtstagsklub.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Berlin ist Keibel- und Mollstraße, Scheunenviertel und Französisch Buchholz, Spandauer und Leipziger Straße, Schönhauser Allee. Mein Berlin ist die schwere Entscheidung, mein Berlin zu verlassen und nur noch, wenn das Heimweh unaushaltbar wird, zu Gast zu sein. Mein Berlin ist Familie. Und immer einen Koffer in Berlin zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Berlin ist Heimat und Fremde. Freund und Feind, Herzklopfen und gebrochenes Herz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Berlin ist anders.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-4405554330439607097?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/4405554330439607097/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2011/06/mein-berlin-ist-anders.html#comment-form' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/4405554330439607097'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/4405554330439607097'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2011/06/mein-berlin-ist-anders.html' title='Mein Berlin ist anders.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-7166005777562857577</id><published>2011-03-15T22:15:00.004+01:00</published><updated>2011-03-15T23:06:38.466+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><title type='text'>Judetta aus der Kiste.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf einmal ist er da, der Tag, an dem der neue Mietvertrag in den Briefkasten flattert. Lange gesucht (oder Glück gehabt), viele Wohnungen besichtigt (oder Glück gehabt), viele Absagen bekommen und (oder endlich) Glück gehabt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach unzähligen Vorführungen der eigenen Wohnung ist letztendlich auch ein Nachmieter gefunden, eine Tatsache, die allein mehr als genug Absurditäten für eine eigene Geschichte beinhaltet.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jedenfalls ist es endlich soweit, sämtliche Besitztümer und Habseligkeiten können sorgsam in Zeitungspapier gewickelt und in Kisten verpackt werden. Kleiderschränke sind ausgemistet, alte Lieblingsschuhe für den letzen Weg zum Altkleider-Container zu Paaren geschnürt, Bücher sortiert und die Unterlagen, die in den letzen Monaten unachtsam in Kartons gelandet sind, vernünftig und ganz erwachsen in Ordner abgelegt. Noch sieben Tage bis Umzug. Das große Packen kann beginnen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kiste 1-4&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ist das alles aufregend! Kiste 1 steht in der Küche auf zwei Stühlen und wartet darauf, gefüllt zu werden. Voller Tatendrang werden Teller, Tassen und Gläser, die zu dem Zeitpunkt noch nicht zu Bruch gegangen sind, nacheinander eingetetrist, und bald sind die ersten Kisten voll. Eine Ecke der Küche eignet sich gut als Stapelplatz, und so landen sie da und warten auf den großen Tag.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kiste 5-14&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Inzwischen sind nahezu alle Küchenutensilien transportsicher verpackt. Blöd, dass man jetzt erst bemerkt, dass man ja irgendwie in den letzten Tagen auch noch etwas essen muss und dafür vermutlich auch diverse Gerätschaften benötigt. Zum Beispiel einen Teller aus Kiste 2-4. Oder Besteck aus Kiste 7. In welcher Kiste sind eigentlich die Töpfe?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kiste 15-34&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mittlerweile türmen sich in der Küche die Kartons schon bis fast unter die Decke, und das Wohnzimmer ist als nächstes an der Reihe. Bücher, DVDs, Kissen, Kerzen, Dekorationselemente, Schnick-Schnacke und sonstige Gegenstände, die man definitiv nicht zum Leben braucht, auf die man aber eigentlich unter keinen Umständen auch nur einen Tag verzichten kann, wandern, nach vorgetäuschten Prioritäten sortiert, aus Regalen in viereckige Pappmonster. Langsam sinkt die Stimmung, irgendwie scheint kein Ende absehbar zu sein und dabei bleiben ja nur noch vier Tage! Egal, es reicht auch für heute, Entspannung muss schließlich sein und mit einem Glas Wein sortieren sich all die Erinnerungen bestimmt viel leichter. Wenn man jetzt nur wüsste, wo der Korkenzieher ist...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kiste 35-54&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wo, zum Teufel, kommen eigentlich all diese Klamotten her? Es kann doch eigentlich gar nicht sein, dass sich in nicht einmal drei Jahren tonnenweise Textilien angesammelt haben, die man noch nie zuvor gesehen zu haben meint? Und sechs Kisten Schuhe? Im Ernst? Mmh, erstmal nicht weiter drüber nachdenken und weitere sieben Kisten mit "Nichts zum Anziehen"&amp;nbsp;und "Nichts zum Anziehen mit Preisschild dran" füllen. Spät am Abend ist dann auch das Schlafzimmer geräumt und der wohlverdiente Feierabend da. War da nicht noch eine Flasche Rotwein in der Küche? Verdammt, wenn dieser verfluchte Korkenzieher nicht gleich irgendwo auftaucht, werden Kisten sterben, und das nicht zu knapp!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kiste 55-61 1/2&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wohnst du noch oder verzweifelst du schon? Für "fertig gepackt" liegt noch zuviel herum, für "ich brauch' mal eben" herrscht zuviel Chaos. Die Küche alias Lager ist kaum noch zu betreten, und im Wohnzimmer steht sogar der Couchtisch schon hochkant an der Wand, wurde in seiner eigentlichen Funktion längst durch noch mehr Kisten ersetzt. Die Stolper- und Stoßgefahr ist unermesslich. Bewegungsfreiheit war gestern, und gute Laune geht anders. Der Rücken tut weh, die Hände sind rauh und brennen, der Kopf scheint seit Tagen ausschließlich als Proberaum einer Death Metal Band zu fungieren. Diese unfassbare Müdigkeit tötet jegliche Motivation, sofern sowas überhaupt noch vorhanden ist. Nur noch wenige Stunden bis Umzug, keine Lust, keine Kraft und noch immer kein Korkenzieher.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kiste 61 1/2-65&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die letzen Überbleibsel werden achtlos in die restlichen Kisten geschmissen, es klingelt, und los geht's. Zehn Paar Arme heben Möbel und Kisten, zehn Paar Beine steigen unermüdlich 97 Stufen auf und ab, 17 Kubikmeter Ladefläche werden gefüllt und wieder ausgeladen. Zweimal. Und jeweils 21 Stufen aufwärts geschleppt. Auf 84 Quadratmeter Wohnfläche verteilt.&amp;nbsp;Drei Kannen Kaffee, 7,5l Mineralwasser, ein riesiger Topf Chili und drei Baguettebrote in hungrige Münder gefüllt. Acht müde Gesichter verabschiedet. Unzählige Regale und Schränke aufgebaut, danach 17 Kisten auf den Dachboden geschleppt und der Inhalt der restlichen 48 auf Schränke, Regale, Truhen, eine Küche, ein Bad und zwei Abstellkammern verteilt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dann, ein paar blaue Flecken, Schürfwunden und beinahe Nervenzusammenbrüche später, ist es plötzlich vollbracht. Geliebte Bilder hängen an den Wänden, frische Blumen stehen auf dem Tisch, die Wohnung glänzt, die Fenster sind geputzt, Kissen verteilt und die Couch sah nie einladender aus. Jetzt noch schnell in die Küche, und da, gleich links in der ersten Schublade, ist endlich auch der Korkenzieher.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-7166005777562857577?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/7166005777562857577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2011/03/judetta-aus-der-kiste.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7166005777562857577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7166005777562857577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2011/03/judetta-aus-der-kiste.html' title='Judetta aus der Kiste.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-5270115400453204038</id><published>2010-12-16T18:25:00.002+01:00</published><updated>2010-12-20T11:35:25.589+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='denken'/><title type='text'>Wer ich eigentlich bin.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin 29 Jahre und 341 Tage alt, messe ca. 1,67 und wiege auch was.  Ich habe hellbraune (bzw., wenn man der Friseurin glauben darf, asch-bis  dunkelblonde schulterlange Haare, die ich meistens in einen Zopf  knautsche, und je nach Lichteinfall grün-braune Augen. Je nachdem, wo  ich einkaufe, schwankt meine Kleidergröße zwischen 36 (guter Laden,  sollte öfter dort kaufen!) und 42 (eher nicht so gut und bisweilen sogar  deprimierend). Ich trage Schuhgröße 38 ("vernünftige Schuhe") oder 39  (Sneaker, Stiefel) und habe zwei unterschiedlich große Füße: der linke  ist eine ganze Nummer kleiner als der rechte, woran ich mich aber  mittlerweile gewöhnt habe. Wenn ich mal wieder genau zwischen zwei  Größen liege, entscheide ich mich inzwischen lieber für das größere  Paar, weil ich nach diversen zu kleinen Schuhen einfach keine Lust mehr  habe, schmerzenden Fußes durch die Gegend zu hopsen.&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin ein ausgesprochenes Murmeltier. Schlimm genug, dass man  morgens überhaupt  aufstehen muss, gibt es auch noch Leute, die einfach nicht begreifen  wollen, dass  ich nicht sofort munter drauf los plaudern kann, sobald ich aufgewacht  bin. Das Aufwachen geht auch nicht schlagartig, sondern ist eher ein  andauernder Prozess, denn ich bin ein Morgenmuffel allererster Güte. Ich  verstehe&amp;nbsp; einfach nicht, warum  ich überhaupt angesprochen werde, bevor ich nicht wenigstens zwei  Stunden wach  bin oder mindestens zweieinhalb Tassen Kaffee trinken durfte. Abends  verhält sich das ähnlich - kaum ist es dunkel, überfällt mich eine  lähmende Müdigkeit und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als mich unter  meiner Bettdecke zusammenzurollen und ein ausgiebiges Nickerchen zu  halten. Reden?  Nö, vielleicht morgen wieder. Reden gehört eh nicht so zu meinen  Stärken, zumindest nicht, wenn es mich selbst betrifft. Am besten  funktioniere ich dann in schriftlich, oder wenn das Licht ausgeschaltet  ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Mir ist grundsätzlich immer kalt. Während sich die Menschen  um mich  herum noch im T-Shirt wohlfühlen, trage ich bereits zitternd zwei dicke  Pullis  und einen Wollschal (einen Schal trage ich sowieso fast immer, manchmal  sogar im Sommer). Wenn ich im Winter ins Bett gehe, sehe ich aus, als  würde ich in Kürze zu einer Polar-Expedition aufbrechen wollen, und  brauche dann aber zusätzlich noch mindestens eine Wärmflasche, um  überhaupt einschlafen zu  können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich esse für mein Leben gern, am liebsten Frühstück (mit Spiegelei und  krossem Speck), Suppe, salziges Popcorn, Tapas (Datteln im Speckmantel),  Rouladen oder Hackbraten, Kräuterquark, Kartoffelbrei (mit angebratenen  Zwiebeln und Speck), frisches Brot mit Hackepeter oder Schabefleisch,  Spinat, diverse Reisgerichte, Salz-Dill-Gurken und nahezu alles, was mit  Käse überbacken ist (oder Speck beinhaltet). Ich gehöre zu den  Menschen, die respektlos (auch wenn ich es nicht so meine,) alles  nachsalzen, ohne überhaupt vorher gekostet zu haben. Abgesehen von  manchen Gemüsesorten (Rosenkohl, Sellerie) und Innereien (Leber &amp;amp;  Co.) gibt es nicht viel, was ich nicht mag (außer Meeresgetier). Ähnlich  verhält sich das auch mit Getränken. Am liebsten trinke ich Coke Zero  und behaupte rigoros, "normale" Coke würde mir gar nicht schmecken  (merke aber bei Geschmackstests nicht den leisesten Unterschied), liebe  den Sparkling Ice Tea von Lipton, Kaffee in allen Variationen und  diverse Teesorten, die man eigentlich nur Säuglingen oder Magenkranken  verabreicht (Fenchel, Kamille, Melisse). Auffällig ist jedoch die  Geschwindigkeit, mit der ich Speisen oder Getränke zu mir nehme - jede  Schnecke isst und trinkt schneller als ich. In der Zeit, in der ich es  gerade mal schaffe, einen Teller zu essen, haben andere bereits den  dritten Nachschlag intus und meine Getränke werden immer kalt (Tee,  Kaffee), warm (Cola, Eistee) oder wässrig (Longdrinks, Cocktails), bevor  ich auch nur ein halbes Glas davon getrunken habe. Und dabei habe ich  nicht einmal Brüder, mit denen ich mich früher ums Essen streiten  musste. Ich bin einfach schon immer eher ein Bummel-Lieschen gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich höre gern Musik, kann aber nicht klar definieren, welche. Irgendwie  kommt das ja auch auf die jeweilige Situation an, in der ich mich befinde.  Möchte ich tanzen, bevorzuge ich Elektro oder House, wenn ich träume,  lausche ich Mia oder Gisbert (in den ich gerade schrecklich verknallt  bin, aber das gibt sich sicher wieder), beim Autofahren darf es gerne  etwas gitarrenschrammliger sein. Koche ich, höre ich am liebsten was  lounge-igeres und nervige Aufräum- und Putzdebakel untermale ich auch  schon mal mit Münchener Freiheit oder den Ärzten. Dass das alles nicht  so richtig zusammen passt ist mir zwar klar, aber auch genauso egal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unglücklicherweise leide ich unter Kontrollwahn und habe einen leichten  Hang zum Perfektionismus. Nicht, dass ich es wirklich schaffe,  irgendetwas perfekt zu machen - ich würde eben nur gerne. Und  kontrolliere mich dumm und dämlich, um dann im letzten Moment den  entscheidenden Fehler, verursacht durch meine unsagbare Schusslichkeit,  trotzdem zu übersehen. Außerdem bin ich ein notorischer Tolpatsch - ich  renne überall gegen, lasse ständig etwas fallen, stolpere oder rutsche  aus, vor allem in Momenten, in denen ich besonders leise sein oder  möglichst keine Aufmerksamkeit auf mich ziehen will. Ziemlich schlimm  ist auch meine Vergesslichkeit. Ganz egal, ob es das Lang- oder  Kurzzeitgedächtnis betrifft, ich kann mir einfach nichts merken. Das ist  gar keine böse Absicht, sondern lediglich der Versuch meines Gehirns,  möglichst viel Kapazität für Quatsch, Unsinn und Schabernack  freizubehalten. Im Grunde macht mich das zum optimalen Geheimnisträger -  bevor ich was verraten kann, hab ich's schon wieder vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich so gern ein pünktlicher Mensch wär und es hasse, Leute  auf mich warten zu lassen, gelingt es mir nur äußerst selten,  rechtzeitig am verabredeten Treffpunkt zu sein. Dabei fällt mir auf..  schon so spät.. sorry, ich muss los! &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-5270115400453204038?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/5270115400453204038/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/12/wer-ich-eigentlich-bin.html#comment-form' title='14 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/5270115400453204038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/5270115400453204038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/12/wer-ich-eigentlich-bin.html' title='Wer ich eigentlich bin.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>14</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-6257160855808384341</id><published>2010-11-30T15:25:00.018+01:00</published><updated>2010-12-20T16:03:55.231+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fremdeln'/><title type='text'>Um Antwort wird gebeten.</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Von unten nach oben.&amp;nbsp; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr verehrter Fitzgraemald,&lt;br /&gt;hallo Kevinfried,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sind immer so charmant, Sie Arsch! Und: Sie müssen verrückt sein. Und ich erst. Da das aber weder Sie noch mich zu stören scheint, werde ich davon absehen, hier näher darauf einzugehen oder mir auch nur ansatzweise Gedanken darüber zu machen. Wäre vermutlich die Energie auch gar nicht wert, die dadurch verschwendet würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch, wissen Sie was? Im Grunde möchte ich rein gar nichts von Ihnen wissen, ich hätte eigentlich nicht mal wissen gewollt, dass es Sie überhaupt gibt. Da ich aber auch keine Lust habe, mich darüber zu echauffieren, und sehr beschäftigt damit bin, Löcher in die Luft zu starren, gaukle ich Ihnen einfach weiterhin Nettigkeiten vor. (Obacht, das ist ja fast schon metaphös, fast wie im richtigen Leben.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei fällt mir ein: Sollte es tatsächlich Damen geben, die mit Ihnen liebesspielen möchten, wäre es überaus reizend von Ihnen, mich nicht mit denen in einen Topf zu werfen - wenn ich überhaupt etwas mit Ihnen spielen wollte, dann ausschließlich Verstecken - Sie würden sich ein gutes Versteck ausdenken, und ich würde nie damit beginnen, nach Ihnen zu suchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurück zum Wesentlichen. Sie besitzen tatsächlich die Unverfrorenheit, mich zu fragen, ob ich gleichzeitig mit Ihnen in einem Raum, sogar auf einer Bühne sein möchte? Weil Ihre Stimme zu fipsig ist? Mmh, dummerweise habe ich gerade ein bisschen Kreide genascht, damit muss die testosteronide Rolle leider ausfallen. Da dies aber eine gute Möglichkeit sein könnte, Sie in die Bredouille zu bringen, bin ich zugegebenermaßen gar nicht so uninteressiert daran, wie ich gerade tue. Was hätten Sie denn noch&amp;nbsp; so in petto? (Selbstverständlich müsste für die lächerlich geringe Chance, dass ich tatsächlich an Ihrer Seite stehe, gewährt werden, dass Sie eine Zwangsjacke tragen. Würde inhaltlich eigentlich auch ganz gut zu Ihrem Buch passen, wäre daher also gar nicht so abstrus. Denken Sie mal drüber nach.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auf Ihre Antwort &lt;br /&gt;und verbleibe mit einem inbrünstigen 'NakNak',&lt;br /&gt;Ihr Schnatterinchen&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrte Judätza,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wundern Sie sich bitte nicht, dass ich in meinen Mails an Sie auf keine Ihrer Fragen eingehe. Ich lese Ihre Briefe so gut wie nicht. Da mir aber immer recht viele Fragezeichen ins Auge springen, habe ich das ungute Gefühl, Sie möchten gerne das ein oder andere von mir wissen. Das kann ich gut verstehen, ich bin ein tollkühner Mensch und bestimmt haben Sie einen Narren an mir gefressen. Das kommt oft vor. Viele Frauen möchten gerne mit mir liebesspielen, Sie bilden da bestimmt keine Ausnahme. Schließlich sind Sie nichts Besonderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte haben Sie Verständnis, wenn ich auch Ihre zukünftigen Zeilen ignoriere. Ich biete Ihnen aber in meiner Großherzigkeit an, dass mein Diener Kevinfried für mich mit Ihnen kommuniziert. Er erledigt sowieso alles für mich. Auch diese Zeilen stammen von ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte Ihnen das nicht recht sein, beantworten Sie mir bitte eine Frage: Würden Sie mir bei meiner Lesung am 16.12. in der Yuma Bar Berlin zur Seite stehen und die Rolle eines Mannes übernehmen? Ich kann diesen Part leider nicht selbst lesen, weil meine Stimme zu hoch ist und ich zum unkontrollierten Bellen neige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls Sie mehr wissen möchten, schauen Sie doch einmal hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.benefitz.de/?p=2342"&gt;http://www.benefitz.de/?p=2342&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls Sie weniger wissen wollen, auch. Die Ankündigung eignet sich optimal dazu, Sie zu verwirren. Bitte überlesen Sie unbedingt alle Buchstaben e. Sonst werden Sie eine Ente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde mich freuen, Sie auf der Bühne an meiner Seite zu begrabschen. Sollten Sie noch Fragen haben, stellen Sie sich nicht. Wie gesagt: Ich lese Ihre Mails nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Halten Sie doch das Maul,&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ihr Vergraemer&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein lieber Scholli,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es ist soweit - beinahe freue ich mich ein bisschen über Ihre Antwort. Selbstverständlich würde ich das nie öffentlich (und schon gar nicht Ihnen gegenüber) äußern, denn nichts läge mir ferner, als Ihnen ein gutes Gefühl zu vermitteln oder Ihren schlechten Ruf durch die Bekundung meiner Sympathie zu ruinieren. Aber genug der fingierten Freundlichkeit - was denken Sie sich eigentlich? Dass Sie hier ein paar halbgare Schmeicheleien loslassen und mich somit dazu bringen können, mich Hals über Kopf... auf's Telefon zu stürzen, um Ihnen eine Pizza zu bestellen? So nicht, Sportsfreund, und schon gar nicht Salami. Bitte sehen Sie auch davon ab, dem Pizzaboten zu nahe zu trehen - der arme Tropf kann nun wirklich nichts für Ihre soziale Inkompetenz und sollte sie auch nicht ausbaden müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bezugnehmend auf das nun nicht mehr benötigte Megafon möchte ich Ihnen einen gutgemeinten Rat geben: Gegenstände solcher Art eignen sich hervorragend als dekorativer Kopfschmuck. Das Aufsetzen des Sprachhörnchens brächte sogar zwei Vorteile mit sich: Sie hätten zum einen weiterhin Verwendung für die ausgediente Gerätschaft, und zweitens würde der Welt erfreulicherweise Ihre Visage erspart bleiben. Übrigens könnten Sie so auch unbekümmert das Haus verlassen und sich ganz langsam daran gewöhnen, unter Menschen zu sein - Sie würden nicht erkannt werden und jedes halbwegs vernünftige Wesen, welches im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, würde es nicht wagen, einen offensichtlich Irren mit einem Megafon auf dem Kopf anzuprechen - Sie hätten also vorraussichtlich Ihre Ruhe und könnten selbst entscheiden, wann für Sie die Zeit für soziale Interaktionen gekommen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die angekündigten Bilder Ihrer Zitzen betrifft, wäre es toll, wenn Sie wie immer nur heiße Luft spucken würden und ich davon verschont bliebe, dieses prekäre Bildmaterial sichten zu müssen. Mir ist nämlich in Anbetracht der Tatsache, von Ihnen in einen Briefwechsel verwickelt worden zu sein, schon schlecht genug. Dennoch vielen Dank für diese wirklich reizende Offerte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, eins noch: Bitte unterlassen Sie endlich dieses Bienen-Genenne, ich bin weder flott noch gestreift und schon gar nicht im Besitz eines eigenen Stachels. Sollten Sie sich nicht daran halten, sehe ich mich gezwungen, rechtliche Schritte in die Wege zu leiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochachtungsvoll geheuchelte Grüße,&lt;br /&gt;Ihre Judetta&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrte Dingsetta,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oh, Sie haben meinen kleinen Brief auf Ihrem Blog veröffentlicht. Gerne  wäre ich deshalb rasend vor Zorn, weil sich das ja angeblich so gehört,  aber vielmehr bin ich überglücklich. Ihre Enthüllung ist mir eine große  Hilfe. Ich habe nie in meinem Leben irgendetwas geheim gehalten, im  Gegenteil, ich habe sogar alles hinaus posaunt, ob es der Wahrheit  entsprach oder nicht, spielte keine Rolle. Auch aus mir selbst und  meinem Herzen habe ich keine Mördergrube gemacht. Um ehrlich zu sein,  hatte ich bereits überlegt, wie ich der Welt mitteilen könnte, dass ich  Sie für eine flotte Biene halte. Das Megafon, mit dem ich durch die  Straßen ziehen wollte und in das ich"Judetta ist anscheinend eine flotte  Biene und ich spitz wie Nachbars Lumpi" brüllen wollte, liegt bereits  neben mir, aber das benötige ich nun nicht mehr. Das Internet ist schon  eine tolle Sache. Gibt's da eigentlich auch schweinische Bilder von  Ihnen? Von mir schon. Soll ich sie Ihnen mal senden? Oder haben Sie  schon selbst danach gegoogelt und erfreuen sich nun an meinen  Brustzitzen, Sie kleines, wildes Ding, Sie?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich noch fragen wollte: Haben Sie Lust, mir mal eine Pizza Salami  über den Pizza-Dienst zu schicken? Die esse ich dann auf Ihr Wohl. Ich  werde dem Pizzaboten auch nicht schon beim ersten Mal körperlich näher  kommen. So einer bin ich nicht. Erst bei seinem dritten Besuch werde ich  den Arm um ihn legen und versuchen, ihn zu küssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;Vergraemer&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;Sehr geehrter Lumpi,&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Interesse an meiner Person, man könnte fast meinen, (würde man mich nicht besser kennen,) dass ich mich geschmeichelt fühle. Tue ich aber nicht, denn dieser Schrieb ist ja wohl das Ausmaß an Frechheit und Ungezogenheittum, da verschlägt es mir glatt die Sprache.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Dennoch, aus reiner Neugier komme ich nicht umhin, Ihnen die Frage zu stellen, wie Sie denn genau gedenken, sich königlich mit mir zu amüsieren – beim gemeinsamen Ansehen einer Folge Frauentausch? Mitten im Leben? Zwei bei Kallwass? Allerdings ist mir durchaus auch ein bisschen unwohl, wenn ich an die von Ihnen angekündigten „Kracher“ denke – was führen Sie denn hier nun wieder im Schilde? Es wäre schön, würden Sie mich diesbezüglich aufklären.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Bitte sorgen Sie sich nicht, bei der Anbahnung des Erstkontaktes unbeholfen oder in anderer Weise negativ auf mich gewirkt zu haben – erstens war das gar kein Erstkontakt, Sie belästigen mich doch schon länger in den Weiten des Internets und stellen mir nach, und zweitens haben Sie nicht in anderer Weise negativ gewirkt, sondern in ausnahmslos jeder.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Abschließend möchte ich Sie noch höflichst bitten, mir nachzusehen, dass ich Ihnen aus Gründen weder diskret antworten kann, noch unter Ihrem Balkon singen werde – denn von uns beiden sehe ich eigentlich eher mich hier in der Rapunzel-Rolle, was allerdings auch bedeuten würde, dass ich Ihnen gerne Haare auf den Kopf werfe, sollten Sie irgendwann mal unter meinem Balkon auftauchen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe mit angeekelten Grüßen,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ihre Judetta&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ps: Auch ich habe den Versuch gewagt, mir einen oberflächlichen Eindruck Ihres Äußeren zu verschaffen. Glauben Sie wirklich, dass ich auf ein freundlich grinsendes Affenantlitz reinfalle? Tze.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;Very geehrte Frau Judetta,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit Interesse und Geilheit habe ich Ihr Foto auf Twitter gesehen und festgestellt, dass Sie ganz mein Typ sind. Sie sind wirklich eine flotte Biene und ich hätte gut Lust, Sie einmal zu treffen. Ich nehme seit einigen Jahren nicht mehr am sozialen Leben teil, weil ständig etwas Gutes im Fernsehen kommt, dennoch glaube ich, wir werden uns königlich amüsieren.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;Ich habe ein paar tolle Kracher auf Lager, Sie werden sich wundern. Nun hoffe ich, dass ich bei der Anbahnung des Erstkontakts nicht unbeholfen oder auf andere Weise negativ auf Sie gewirkt habe und würde mich freuen, wenn Sie mich mit einer E-Mail angraben. Wahlweise können Sie mir auch ein Ständchen unter dem Balkon singen, aber bitte nicht während der Mittagsruhe von 12 bis 15 Uhr.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt; &lt;br /&gt;Ich harre der Dinge und bin zugegeben spitz wie Nachbars Lumpi&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;Ihr &lt;a href="http://www.twitter.com/vergraemer"&gt;Vergraemer&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-6257160855808384341?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/6257160855808384341/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/um-antwort-wird-gebeten.html#comment-form' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/6257160855808384341'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/6257160855808384341'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/um-antwort-wird-gebeten.html' title='Um Antwort wird gebeten.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-7554361713918765839</id><published>2010-11-21T19:34:00.003+01:00</published><updated>2011-09-06T16:57:48.060+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><title type='text'>„Home is nun ma, where..“ – oder wie war dit noch?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;„Altaaa, wat?“ denk‘ick, während ick zaghaft versuche, meine Augen zu öffnen. Und „Ick will nach hause.“ Aus'm Radiowecker brüllt mir Radio HH inne Ohren, dass heute janz sicher ein wunderschöner Tach werden würde. „Jenau, fremde Stadt, trotz Sommer regengrauer Himmel und ick alleene. Wenn dit nich beste Voraussetzungen für‘n richtee juten Tach sind..“ murmel ick vor ma hin und schlurfe in't Bad.&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;‘Ne jute Stunde später steh ick beim Bäcker und überleje, ob ick wirklee schon an Essen denken kann. „Altaaa, wat? ‘Ne Schrippe für 50 Cent? Sind die denn alle völlee bekloppt hier?“ Als ick mich gerade umdrehen und den Laden fluchtartee verlassen will, hör ick ein „Moin, min Deern, kannst Dich nicht entscheiden, nech? Probier doch mal ein Franzbrötchen. Vielleicht das mit Schokolade. Oder mit Rosinen. Oder… “ Oha, die Bäckersfrau scheint zum Plaudern uffjelegt. Wat is nur mit den Menschen in dieser Stadt, dass die sich hier alle ununterbrochen vor lauter Freundleekeit überschlagen müssen? Ick koof mir erstma ‘n Pfannkuchen („ Du meinst bestimmt einen Berliner, nech?“ „Man, nee, ha‘ick mich nich klar ausjedrückt? Ick will ‘n Pfannkuchen!“), beschließe, dit Jelaber zu ignorieren um endlee meine Ruhe zu haben und mach ma uff‘n Weg zur Arbeit.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dort anjekommen führt mich mein Weg erstma inne Küche. „Alter, wat? Warum is der Kaffee eijentlee immer jenau dann alle, wenn man ihn am nötigsten braucht?“ Wahrscheinlee aus dem gleichen Grund, warum ooch die Seife im Bad und dit Papier im Drucker nich nachjefüllt werden. Ick nehme mir aber vor, erstma janz tief durchzuatmen, bevor ick jepflegt ausraste, jehe zurück zu meinem Schreibtisch und dröhne mir dit Jehör mit eijens für‘t Büro ausjesuchter Mukke weg. Hat im Großraumbüro ooch den Vorteil, dass man einfaa nich allet mitbekommen muss. Aber in Ausblenden bin ick eh janz jut mittlerweile, Mukke hin oder her.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für‘de Mittagspause ha‘ick mir vorjenommen, inne Schanze spazier‘n zu jehn, soll ja ooch janz jut sein, ma ‘n bisschen anne frische Luft zu kommen. „Altaaa, wat is’n hier los?“ Ick bin noch nichma richtee anjekommen, als mir uff eenma schlagartee klar wird, dass die Schanze sowat sein muss wie der Hackesche Markt oder die Kastanienallee des Nordens: lila Leggins, jelbe Jummistiefel, jehäkelte Strickjacken und riesije Brillenjestelle, die man höchstens inne 80er Jahre tragen konnte, da aber ooch nur, weil‘et nüscht anderet jab. Ejal, schnell noch‘n Kaffee jeholt uff‘m Galao-Strich und zurück uff Arbeit, die macht sich ja schließlee nich von alleene fertee. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Den Rest des Nachmittages bringe ick also damit zu, mich am Telefon zur Abwechslung um jeheuchelte Freundleekeit zu bemühen und meinen Dialekt zu unterdrücken, für meine Küchenjänge jenau die Momente abzupassen, in denen der Kaffee frisch jekocht is, und die Berge uff meinem Schreibtisch zum schrumpfen zu bringen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als‘et langsam uff‘n Feierabend zujeht, und frag‘ick ma inzwischen ernsthaft, ob die hier wohl alle VHS-Kurse in „Höflee sein“ besuchen oder ihnen dit schon mit‘de Muttermilch verabreicht wurde. „Ach, Du bist neu hier, oder? Warst Du schon am Hafen“? „Wat soll ick denn am Hafen“, denk‘ick, „Schiffe kieken?“ Sage aber nüscht und nehme mir vor, mir dit Spektakel viellei doch später ma anzukieken.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jesagt, jetan, uff’s Rad jehopst und losjedüst in Richtung Elbe. Is ja ooch schön an so‘nem Hafen, Schiffe jab‘s, Fischbrötchen ooch, also allet dufte. Den ersten Hunger abjespeist beschließ‘ick, rückzu noch wat Essbaret zu orjaniesier‘n. Steh ick also im Lütt’n Grill und hör ma sagen „IcknehmnBroiler.“ Am verdutzten Jesichtsausdruck und dem „Wie büdde?“ erkenn‘ick, dass dit offensichtlee nich präzise jenuch ausjedrückt war und versuch’et nochma, in langsam, hochdeutsch und freundlee. Diesma klappt’et.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Volljefuttert verzieh ick ma also wieder in meine eijenen vier Wände, dahin, wo die „Berlin liebt Dir“-Karte am Kühlschrank und „The new Berliner“ im Wohnzimmer hängen. Dahin, wo‘n uffblasbarer Fernsehturm mitten im Schlafzimmer steht und ick mich jeborgen fühle, weil ick, trotzdem draußen Fremde herrscht, hier drinnen janz ick selbst sein kann.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Erschöpft kriech‘ick später in meen Bett, zieh mir die Decke bis über beede Ohren und fasse den Tach nochma zusamm‘. Radio HH? Dreckssender. Bäckersfrau? Freundlee, aber um die Uhrzeit einfaa noch zu anstrengend. Pfannkuchen? Heißen hier Berliner. Schanze: „Altaaa, wat?“ Hafen? Is schon schön da, ‘n bisschen wie Urlaub. Broiler? Jibts ooch, heißt anders, schmeckt trotzdem. Zuhause? .. is‘ am schönsten!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und mit dem Jedanken, dass man vielleicht ooch einfaa überall zuhause sein kann, wenn man sich nur ‘n kleenet Stückchen Heimat im Herzen uffbewahrt, schlaf‘ick ein.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TOlmGKUW89I/AAAAAAAAAC0/sPCX8zwycDU/s1600/Foto+%25283%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TOlmGKUW89I/AAAAAAAAAC0/sPCX8zwycDU/s320/Foto+%25283%2529.JPG" width="276" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-7554361713918765839?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/7554361713918765839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/home-is-nun-ma-where-oder-wie-war-dit.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7554361713918765839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7554361713918765839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/home-is-nun-ma-where-oder-wie-war-dit.html' title='„Home is nun ma, where..“ – oder wie war dit noch?'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TOlmGKUW89I/AAAAAAAAAC0/sPCX8zwycDU/s72-c/Foto+%25283%2529.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-8176926256757278696</id><published>2010-11-17T19:10:00.001+01:00</published><updated>2010-11-25T16:19:36.647+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><title type='text'>Morgens und abends zu lesen.</title><content type='html'>Der, den ich liebe, &lt;br /&gt;Hat mir gesagt, &lt;br /&gt;Dass er mich braucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum&lt;br /&gt;Gebe ich auf mich acht&lt;br /&gt;Sehe auf meinen Weg&lt;br /&gt;Und fürchte von jedem Regentropfen&lt;br /&gt;Dass er mich erschlagen könnte.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bertolt Brecht &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TOQZ1atctwI/AAAAAAAAACw/hiW2mJPsFzY/s1600/Foto.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TOQZ1atctwI/AAAAAAAAACw/hiW2mJPsFzY/s320/Foto.JPG" width="276" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-8176926256757278696?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/8176926256757278696/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/morgens-und-abends-zu-lesen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/8176926256757278696'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/8176926256757278696'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/morgens-und-abends-zu-lesen.html' title='Morgens und abends zu lesen.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TOQZ1atctwI/AAAAAAAAACw/hiW2mJPsFzY/s72-c/Foto.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-7786724711202867941</id><published>2010-11-16T19:13:00.002+01:00</published><updated>2010-11-25T16:15:30.163+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehen'/><title type='text'>Pro Spatz in der Hand.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neulich wurde ich gefragt, was ich denn eigentlich vom Tauben vergrämen halten würde. Oder aus welchem Grund man diesen reizenden kleinen Geschöpfen – den Ratten der Lüfte – kein Federchen krümmen dürfte. Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, was aber noch viel schlimmer ist: Auf einmal sah ich mich gezwungen, über diese Vogelgattung auch noch nachzudenken! Dabei fiel mir zunächst auf, dass grundsätzlich nicht alle Tauben in eine Schublade passen, sondern man ganz klar differenzieren muss. Tauben sind mitunter nämlich recht schlau und bisweilen sogar nützlich. Zum Beispiel kann man sie in Körben an einen beliebigen Ort transportieren, dort freilassen, und nach zwei bis drei Orientierungsrunden über den Startplatz finden sie ohne großes Federlesen den Weg nach Hause.&amp;nbsp; Außerdem kann man sie als Überbringer kleinerer Nachrichten benutzen, und sie eignen sich auch hervorragend zum Aussortieren von guten und schlechten Linsen sowie auf dem Teller an Rotkohl und Klößen. Dennoch gibt es einige Exemplare, denen die Gehässigkeit deutlich ins Gefieder geschrieben ist, und deren Vergrämung&amp;nbsp; meines Erachtens diskutiert werden sollte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel gibt es da die&amp;nbsp; „schockschwere Not“-Taube. Dieses Flugmonster zieht es vor, gerade dann aus dem Gebüsch gerannt zu kommen, wenn man nichtsahnend mit seinem Rad nach einem langen Arbeitstag auf dem Weg nach Hause ist. Noch während man überlegt, was man denn eigentlich mit diesem angebrochenen Abend wohl anfangen kann, bekommt das Wort „angebrochen“ ein anderes Subjekt zugewiesen: die eigene Nase. Diese holt man sich nämlich, wenn das hintertückische Taubentier Anlauf nehmend beschließt, unmittelbar vor dem Rad einen beeindruckenden Senkrechtstart vorzuführen.&amp;nbsp; Eine Vollbremsung und ein im Gulli hängenbleibendes Vorderrad später steigt man unsanft über den Fahrradlenker ab und weiß spätestens jetzt ganz sicher, dass diese Taubensorte von bösem Wesen ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es da die „Oh Gott, bitte lass es nur Wasser gewesen sein“-Taube. Schlimm genug, dass man sich an manchen Tagen in ein Kostümchen quetschen muss. Unbequeme und viel zu hohe Schuhe an den Füßen habend versucht man, wenigstens einigermaßen grazil den Wust an Laptop- und Handtaschen in der einen, einen Becher sehr heißen Kaffee in anderen Hand balancierend, seinen Weg über ohnehin schon fußfeindliches Kopfsteinpflaster zu meistern, als plötzlich ein großer Klecks auf der rechten Schulter landet. Vor Schreck schüttet man sich, stolpernd, den heißen Kaffee über die Beine. Und während man noch hofft, dass es nur Wasser ist, was da auf einem gelandet ist, entdeckt man die weiß-bräunliche, flüssige Substanz, die sich so wunderbar von dem feinen Anzugstoff abzeichnet. Schade, dass man eh schon viel zu spät dran ist und ein Umziehen nicht mehr infrage kommt. Bleibt nur der müßige Versuch, die Taubenexkremente halbwegs mit Wasser entfernen zu können oder die Hoffnung, dass es warm genug sein wird, den Tag einfach ohne Jackett zu überstehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres vergrämungswürdiges Wesen ist die „Der frühe Vogel macht Radau“-Taube. Diese nistet besonders gern in Hinterhöfen oder kleinen Nischen im Gemäuer. Sie gibt den ganzen Tag keinen Laut von sich – solange man wach ist. Kann man jedoch ausschlafen, ist dieses nette kleine Tierchen unaufhörlich darum bemüht, einem auch diese letzte kleine Freude noch zu verderben. Wahlweise im eigenen Nest oder im Baum genau vor dem Fenster sitzend gurrt sie, was das Zeug hält, um weitere singfreudige Vogelkollegen anzulocken. Wenn dann die ersten eintreffen, geht das Geflatter los und die Taubenschar hüpft munter und weiterhin lautstark gurrend von einem Ast auf den anderen, vergnügt mit den Flügeln schlagend, bis auch die letzten Blätter im Baum rascheln. Umso erstaunlicher ist es, dass besagtes Federvieh abrupt verstummt, sobald man sich dazu durchgerungen hat, das Bett endgültig zu verlassen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;In meinen Augen ebenfalls überflüssig sind die „Haste ma ’n Brotkrumen“-Tauben. In Städten, besonders auf großen Plätzen, treten sie nur in Rudeln auf. Sie warten, bis man sich auf einer Bank niedergelassen hat, um eine kleine Zwischenmahlzeit zu sich zu nehmen, und kommen dann kopfnickend und in Angriffsformation auf einen zumarschiert, um sich in infanteristischer&amp;nbsp; Präzision um die Bank zu positionieren und sich auf die Lauer zu legen. Begeht man dann den Fehler, durch eine kleine Unachtsamkeit versehentlich ein paar Krümel fallenzulassen, wandelt sich der bislang noch ruhige Pausenort in einen beachtlichen Kriegsschauplatz, wo Taube 1 versucht, Taube 2 das Auge aus- und das fallengelassene Krümelchen aufzuhacken. Noch während die Tauben 3 bis 7 hektisch flatternd im Sturzflug den Landevorgang auf den eigenen Schultern einleiten, wirft man idealerweise alles Essbare weit von sich und tritt schleunigst die Flucht an, um den Ort des Geschehens zwar immer noch hungrig, dafür aber halbwegs unversehrt zu verlassen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Was ich also davon halte? Also, wenn ich überlege, auf welchen der genannten Punkte ich am ehesten verzichten könnte, dann entscheide ich mich für: alle. Ich muss nämlich gar keine Linsen sortieren, und die gebratene Taubenkeule gehört nicht unbedingt zu meinen Leibgerichten. Dazu kommt, dass im Zeitalter der schnellen Medien und Informationen Tauben wohl auch nicht mehr so richtig sinnvoll eingesetzt werden können, es sei denn, sie&amp;nbsp; sind auch in der Lage, USB-Sticks zu transportieren. Wenn ich also nicht nur auf die weniger schönen Punkte, (was ich wohl an dieser Stelle nicht noch gesondert ausführen muss,) sondern auch auf die „guten“ Eigenschaften dieser Gattung Federvieh getrost verzichten kann, dann wird mein Standpunkt zu diesem Thema wohl recht deutlich. Und wenn ich jemals einen echten Taubenvergrämer treffe, dann lasse ich ihn das auch wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-7786724711202867941?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/7786724711202867941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/pro-spatz-in-der-hand.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7786724711202867941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7786724711202867941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/pro-spatz-in-der-hand.html' title='Pro Spatz in der Hand.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-6702600880279684030</id><published>2010-11-15T14:08:00.007+01:00</published><updated>2010-12-02T16:40:36.807+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><title type='text'>Danke.</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Manche Zeiten sind so besonders, dass man vor lauter Staunen, Wundern, Leben und Lieben völlig vergisst, im rechten Moment danke zu sagen, danke für..&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;.. 's vom Flughafen abholen.&lt;br /&gt;.. Schlonz, Musik, Bembel und Geripptes.&lt;br /&gt;.. hibbdebach und dribbdebach.&lt;br /&gt;.. 's ausschlafen lassen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. handgefilterten Kaffee.&lt;br /&gt;.. Pizza und Gurkensalat.&lt;br /&gt;.. Engelsgeduld bei der vergeblichen Suche nach den Stiefeln, die es nicht gibt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. den Schlüssel mit dem lustigen Männchen dran.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. den wohl leckersten Schokopudding auf Erden.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. nicht probierte Schokokekse. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. die Erinnerung, dass ich ohne die Kekse auf keinen Fall fahren darf.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. 's kommentarlose Dulden meiner Schuhsammlung im Flur.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. roten Kartoffelbrei. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. unkomplizierten Haargummitausch.&lt;br /&gt;.. leckeren Rotwein und banges Hoffen vor'm Ofen, dass die Schüssel nicht platzt.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. 's stillschweigende Ertragen meiner Kochkünste.&lt;br /&gt;.. 's direkt an der Bühne stehen und mein Mitgejodele ertragen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. mit Käse überbackenes Chili und gemütliche Fernsehabende.&lt;br /&gt;.. nächtliche Kicher- und Quatschanfälle.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. Sitzbänke mit zu kurzen Schenkelauflageflächen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. grüne Soße mit Ei.&lt;br /&gt;.. ein so unfassbar gemütliches Bett.&lt;br /&gt;.. und die magnetischste Couch der Welt.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. Brokkoli- und Kosmetiktaschengeschichten.&lt;br /&gt;.. Prinzessin Lillifee-Muffins mit rosa Herzchen-Glasur.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. die anstrengenste, aber mitreißendste gute Laune der Welt.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. 's Superspezialschbischlei mit Kapern und scharfer Soße.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. Stadtspaziergänge, Mainuferausflüge und nächtliche Stadtrundfahrten.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. 's hessisch babbele mit dem Taxifahrer.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. deine Sicht der Dinge.&lt;br /&gt;.. 's zum Lachen bringen.&lt;br /&gt;.. zuhören und erzählen.&lt;br /&gt;.. 's zu Tränen rühren.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. 's Vertrauen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. monumentale Momente.&lt;br /&gt;.. den letzten schönen Herbsttag.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;.. da sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. mich sein lassen, wie ich bin.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;.. mir in der Fremde ein Zuhause geben.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;.. dich.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Und: &lt;a href="http://bit.ly/9D1bZm"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Don't have to worry. 'Cause I'll be come back soon.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-6702600880279684030?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/6702600880279684030/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/danke.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/6702600880279684030'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/6702600880279684030'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/danke.html' title='Danke.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-8936614425038193043</id><published>2010-11-09T16:47:00.005+01:00</published><updated>2010-11-25T16:16:59.241+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hören'/><title type='text'>Arctic Monkeys - Ein Bericht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Beim nachfolgenden Post handelt es sich um eine Original-Berichterstattung eines Arctic Monkeys Konzertes im Juli 2007, die abzugeben ich versprach, als ich die Tickets von einem Freund geschenkt bekam, der leider kurzfristig verhindert war und nicht live dabeisein konnte.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Berlin, Columbiahalle, Juli 2007. &lt;br /&gt;Es ist kurz nach 20h, als ca 3.517 Kiddies mit gestreiften Oberteilen und Strumpfhosen, schwarzen Haaren und vornehmlich gerade geschnittenen Ponys, also im Emily-the-Strange-Look, beginnen zu drängeln, als ob es kein Morgen (oder keinen Einlass für sie trotz ihrer heiß ersehnten, lange und hart ersparten Konzertkarte) gäbe. Ziemlich pünklich, gegen 20:57h, sind erste Laute der Vorband "The Coral" zu vernehmen. Die Bühne ist komplett zugestellt mit Musikgeräten und drei überdimensionalen Gitarrenverstärkern. Die sechs kranken Briten sind dazwischen kaum zu erkennen und veranstalten vermutlich genau deswegen die absurdesten Sachen mit ihren Instrumenten, spielen mit Geigenbögen auf E-Gitarren, stehen mit beiden Füßen auf merkwürdigen Tastendingern, die den Sound wild verzerren, und wechseln nach wirklich jedem Sond die Gerätschaft. Das wundersame Spektakel dauert etwa eine Stunde, dann herrscht wieder Stille.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es ist ungefähr 21:53h, als ca. zehn Leute die Bühne stürmen, um in Windeseile die Instrumentenmassen wegzuschleppen und noch einmal genau das gleiche Arsenal für die Arctic Monkeys aufzubauen. Ein einzelner kleiner Freak muss alle vorhandenen Gitarren alleine stimmen, verdrückt sich heimlich, als er damit fertig ist. Die Menge tobt bereits vor Vorfreude, die Nerven sind zum Zerreißen gespannt. Schon zu diesem Zeitpunkt&amp;nbsp; ziehen&amp;nbsp; stiernackige Sicherheitsmenschen zarte, schwarz geschminkte Persönchen in Ringelshirts aus den pogenden Massen und Judetta freut sich zum ersten Mal diebisch, einen vermeintlich sicheren, altersgerechten Platz auf dem oberen (und einzigen) Rang zu haben, von dem sie die Bühne entspannt im Blick hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 22:18h bauen sich zwei 2,30m große Jungs unmittelbar vor Judetta und ihre Freundin, die nun beide ein bisschen verdaddert dreinschauen, weil sie ja plötzlich nicht mehr so entspannt sehen können. Nach einer kurzen, überzeugenden Ansprache beweisen die Jungs jedoch Großmut und rücken ein Stückchen zur Seite, so dass die Bühne wieder erkennbar wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlag 22:24h betreten die Arctic Monkeys die Bühne und starten gleich richtig durch, es gibt eine reizende Lichtshow und einen hübsch angestrahlten Vorhang - Judetta gefällt das. Das Publikum tobt, schwitzt und bebt, schreit und wirft die Arme in die Luft. Das Podest auf dem Rang, auf dem Judetta steht und fröhlich mitwippt, vibriert. Dann, ca. 22:51h, ertönen die ersten Klänge von "I bed that you look good on the dancefloor". Die Menschen sind nicht mehr zu bremsen, Schuhe fliegen auf die Bühne, Leute werden auf Händen an die Securities weitergereicht, von der Decke tropft Kondenswasser. Die Wände wackeln und das Podest, auf dem sich Judetta anfangs so sicher wähnte, wackelt und biegt sich unter der Meute hüpfender Körper. Beim Beobachten der umstehenden Menschen bekommt Judetta ein wenig Angst und befürchtet, das der Typ da vorne rechts, der immerzu über dem Rang-Geländer hängt, gleich abstürzt, was sie vermutlich mehr schockieren würde als ihn selbst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist 23:20h, als das letzte Lied angekündigt wird. Das Publikum schreit extatisch und brüllt die Texte mit. Ein einzig wankener, hüpfender Mob treibt in dem Kessel vor der Bühne hin und her, auf und ab, und wieder fliegen Becher, Menschen und einzelne Schuhe durch die flirrende Luft (an dieser Stelle fragt sich Judetta zum wiederholten Mal, ob die Leute den Wurfschuh wohl extra dabei hatten oder jetzt auf einem barfussen Fuß nach Hause laufen müssen). Plötzlich herrscht Stille in der Halle, dann setzen langsam Pfiffe und Rufe ein: Zu-ga-be... Judetta und ihre Freundin stehen mittlerweile kurz vor einem Kreislaufzusammenbruch gepaart mit Tinitus und Platzangst, und schlagen sich an die Bar durch, um ihre Biertrinkgefäße, die sie als einzige in der Halle nicht gen Bühne warfen, wieder abzugeben, und bekommen aus Dankbarkeit des Barpersonals das doppelte Pfandgeld zurück. Sie schleichen sich kurz auf die Terasse, um ihre Lungen zur Abwechslung mit Frischluft zu füllen. Gemeinsam beschließen sie, sich die Zugabe unten, von einem sicheren Platz hinter der Technik, anzuschauen. Sie gehen zurück in die Halle, und ihnen schlagen Mief und unglaublicher Dampf, warme Nässe und irre Hitze entgegen. Sie bekommen nur noch sauerstoffarme, CO2-angereicherte Luft zu atmen und entscheiden, doch lieber die Flucht anzutreten. Sie schlängeln sich zum Ausgang und treten etwa 23:35h, noch während die Zugabe läuft, ins Freie, atmen tief durch und gehen glücklich und erschöpft zu ihren Fahrzeugen. Judetta hält kurz inne und überlegt, ob sie vielleicht doch langsam zu alt ist und vielleicht zukünfitg lieber ausschließlich zu ruhigeren oder Volksmusik-Konzerten geht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist 00:53h, als Judetta nach fast einstündiger Suche endlich einen Parkplatz gefunden hat, nach Hause wankt, duscht und gegen 01:17h völlig entkräftet, aber erstaunlicherweise unversehrt, dafür aber glücklich, einschläft.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Serviervorschlag: &lt;a href="http://bit.ly/dgZgVP%20"&gt;Arctic Monkeys - I bet you look good on the Dancefloor&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-8936614425038193043?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/8936614425038193043/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/arctic-monkeys-ein-bericht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/8936614425038193043'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/8936614425038193043'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/arctic-monkeys-ein-bericht.html' title='Arctic Monkeys - Ein Bericht'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-4996854152219079053</id><published>2010-11-02T17:35:00.018+01:00</published><updated>2010-11-25T16:24:44.664+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='denken'/><title type='text'>Bestandsaufnahme.</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;"Ich müsste viel öfter zum Hafen fahren" denke ich jedes Mal, wenn ich hier bin, und atme tief ein, als ich aus dem Auto steige. Ich schließe ab und laufe vorbei an den alten, hunzligen Kapitänshäusern, den Steg hinunter zum Elbufer.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Luft schmeckt ein kleines bisschen nach Meer, zumindest bilde ich mir das ein, und das Wasser des Flusses schiebt sich träge, dunkel und fast lautlos an mir vorbei. Es ist beinahe windstill, irgendwie ungewöhnlich für diese Stadt. Ich setze mich auf eine verwitterte Bohle auf dem Ponton des Fähranlegers Oevelgönne und schaue mich um. Hinter mir liegt ein altes Schiff, in welchem sich inzwischen ein Restaurant befindet. Geschirrgeklapper und Stimmengewirr, manchmal sogar ein fröhliches Lachen, klingen durch die trotz der herbstlichen Kühle geöffneten Bullaugenfenster. Links neben mir hebt sich schwer und behäbig ein großes Gebäude in den rötlichen Nachthimmel, das Augustinum. Hinter manchen Fenstern ist das Licht schon erloschen, doch andere sind noch hell erleuchtet und ein bläuliches Flackern verrät den eingeschalteten Fernsehapparat. Rechts von mir wird es schwarz, ein bisschen weiter hinten beginnt schon der Elbstrand. Man kann ihn von hier aus nicht sehen, dazu ist es zu dunkel, aber ich weiß, dass er da ist, ich war dort im Sommer manchmal zum spazieren gehen. Dann fällt mein Blick auf das hell erleuchtete Gebiet gegenüber, das Hafengebiet, den Burchardkai. Um mich herum ist es auf einmal ganz still, nur gegenüber knarzt und ächzt es, metallische Gegenstände reiben, quietschen und schlagen aneinander, begleitet von stetigem Brummen der Motoren. Auf den ersten Blick wirkt alles ganz beruhigend und starr, die roten und gelben Lichter an Gebäuden und Kränen, Straßenlaternen und Scheinwerfer tauchen alles in sanftes Licht. Ewig könnte ich da hinüber schauen, wie ins Feuer oder auf das offene Meer. Ich lasse meinen Blick also ruhen und mir fällt auf, dass dort drüben in Wirklichkeit gar nichts starr ist, alles bewegt sich, rastlos. Kräne drehen, heben und senken sich, kleine und große Transportfahrzeuge rollen unablässig, Container werden auf große Frachter verladen, Schiffe, die eher an sichere Bunker erinnern, an starke Felsen in der Brandung. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Plötzlich sehe ich sie ganz deutlich, die Parallelen zu meinem Leben. Wie oft scheint etwas beständig zu sein, was beim genaueren Betrachten alles andere als das ist? Wie oft denke ich, den roten Faden endlich gefunden zu haben, bevor er sich kurz darauf in viele einzelne Fusseln aufzulösen scheint? Wie oft spüre ich diese innere Rastlosigkeit, die man mir äußerlich gar nicht ansieht?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Langsam gehe ich zurück zum Auto und denke nach. Als ich nach Hamburg zog, fühlte ich mich fremd, unwillkommen und alleine. Inzwischen, zweieinhalb Jahre später, ist aus der fremden Stadt ein Zuhause geworden, mein Zuhause. Ich atme nochmal tief ein, schmecke die Stadt auf der Zunge und freue mich auf die Zukunft.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Berlin, du musst jetzt ganz tapfer sein. Ich weiß, es wird dich schockieren, aber es ist soweit, du musst ein kleines Stückchen zur Seite rücken und Platz machen. Auch, wenn du immer meine Wurzel und Heimat sein wirst, mein Herz gehört nicht mehr dir allein.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TNAolvj_lzI/AAAAAAAAACs/ZCwf0CnXRMQ/s1600/Foto.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TNAolvj_lzI/AAAAAAAAACs/ZCwf0CnXRMQ/s320/Foto.JPG" width="276" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-4996854152219079053?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/4996854152219079053/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/bestandsaufnahme.html#comment-form' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/4996854152219079053'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/4996854152219079053'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/11/bestandsaufnahme.html' title='Bestandsaufnahme.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TNAolvj_lzI/AAAAAAAAACs/ZCwf0CnXRMQ/s72-c/Foto.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-7150304734795865001</id><published>2010-10-31T14:47:00.005+01:00</published><updated>2010-11-25T16:16:44.182+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><title type='text'>Ein offener Brief.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Liebe Hormone,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;wir müssen reden. Wie lange sind wir jetzt zusammen… so 16, 17 Jahre? Ich weiß, wir hatten wirklich tolle Zeiten, aber ich kann nicht mehr, ich bin am Ende, so geht es nicht weiter.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Klartext: Ihr geht mir uff’n Sack.&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Manchmal treibt ihr mich einfach in den Wahnsinn, warum macht ihr das bloß? Was kann euch daran liegen, mich so fertig zu machen? Zum Beispiel, wenn ihr mich in eine Heißhungerattacke zwingt, aus der absolut kein Entkommen &amp;nbsp;möglich ist. Ganz egal, wie spät es ist, ihr peitscht mich dazu, meine Jogginghose durch straßentaugliche Klamotten zu ersetzen, (was eigentlich in Anbetracht der fortgeschrittenen Uhrzeit schon Fauxpas genug wäre), meinen aktuellen Aufenthaltsort, bevorzugt die Couch, zu verlassen und mich auf den Weg zur nächsten Tanke zu machen, um dort völlig überteuert eine Tafel Rittersport Vollnuss zu kaufen und diese dann in grob geschätzt drei Atemzügen zu verschlingen. Nicht nur, dass mir danach schlecht ist, nein, wenn das so weitergeht muss ich auch mein Abo im Fitnessstudio aufstocken oder mir meine gesamte Garderobe nochmal in Konfektionsgröße "doppelt so groß" zulegen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Oder diese leidliche &amp;nbsp;Sache mit den Stimmungsschwankungen. Manchmal reicht ein Lied, ein Duft oder sogar ein noch so dämlicher Werbespot, um mich in Sekundenschnelle in ein mickriges Häufchen Elend zu verwandeln, das sich zusammenkauert, wie ein Schlosshund heult und vor Schluchzen kaum noch Luft bekommt. Dann, eine halbe Minute, ein online bestelltes paar Schuhe und einen Schokopudding später habt ihr genug davon und leitet die schnellstmögliche Genesung ein. Was bleibt ist nur ein Anflug schlechten Gewissens aufgrund der hastig verschlungenen Schokoladensünde und gegenüber meinem Konto, welches mal wieder einer bis auf den letzten Tropfen ausgequetschten Zitrone gleicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als wäre das noch nicht genug, veranlasst ihr, dass aus mir ein in den höchsten Tönen vergnügt quietschender Flummi wird, sobald auch nur ein Hundewelpe, ein Katzenbaby oder der Nachwuchs sonstiger Lebewesen, Menschen eingeschlossen, mein Blickfeld kreuzt. Aus mir, einem im normalen Leben durchaus rationalen Mädchen – jawohl, das bin ich! – wird also einsfixdrei ein flachsiges Gehopse, welches nur noch wohlige Gurrlaute von sich geben kann und den Minis völlig sinnlose Fragen stellt, die offensichtlich von keinerlei Nachwuchs in irgendeiner Art und Weise beantwortet werden können. Was ich auch weiß. Mich aber nicht sonderlich stört.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine ganz andere und wirklich auch ärgerliche Sache ist eure Eifersucht. Klar, ich kenne diese Angst, verlassen zu werden, wer kennt die nicht? Aber verdammt noch mal glaubt mir doch endlich, dass ihr da bei mir keine Angst haben müsst! &amp;nbsp;(Schon, weil ich gar nicht anders kann, als bei euch zu bleiben!)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mal ehrlich, es ist immer doch wirklich immer das gleiche! Kaum finde ich einen Typen auch nur ansatzweise interessant, dreht ihr völlig auf und macht, dass ich mich unsterblich in ihn verliebe. Sofort. Mit Anlauf. Und ich kann gar nichts dafür (oder dagegen), ihr bestimmt das einfach so und ich bin euch ausgeliefert. Wenn ihr dann aber merkt, dass ich glücklich bin, und aus der Sache was Ernstes zu werden scheint, zieht ihr alle Notbremsen und lasst mich schön gegen die Wand laufen. Ihr habt die allergrößte Freude dabei, mich, meine Laune und meine Äußerungen zu steuern und macht in kürzester Zeit aus mir einen pöbelnden Drachen, vor dem jeder noch so tapfere Ritter einfach Reißaus nehmen muss, wenn ihm sein Leben lieb ist! Und statt mir danach über den Verlust hinweg zu helfen, ihr garstigen Biester, macht ihr mich dann zu einem reumütigen, sich in Tränen auflösenden Jammerlappen, welcher sich, ginge es nach der Menge der Flüssigkeit, die er zu produzieren im Stande ist, auch durchaus zum Wässern afrikanischer Felder in der Trockenzeit eigenen würde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Freunde, wie gesagt, ich bin es leid und kann nicht mehr, ich hab einfach keine Lust mehr, mich von euch behandeln zu lassen, als wäre ich eure Marionette. Und da wir noch gut 15, 20 gemeinsame Jahre vor uns haben, muss sich da auch was ändern. Bitte, bekommen wir das hin?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ach ja, vermutlich wäre es besser, würdet auch ihr ein wenig an euch arbeiten und euch gefälligst zusammenreißen. Sollte ich nämlich merken, dass ihr gar nicht gewillt seid, mir auch nur ein klitzekleines bisschen entgegenzukommen, dann trete ich einfach ins Kloster ein und lebe fortan in Keuschheit. Mal sehen, ob ihr das dann auch noch so lustig findet…&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also, liebe Hormone, ich freu mich auf unsere gemeinsame Zeit, und ich hoffe, wir schaffen das.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich hab euch sehr lieb.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eure Judetta&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-7150304734795865001?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/7150304734795865001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/10/ein-offener-brief.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7150304734795865001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7150304734795865001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/10/ein-offener-brief.html' title='Ein offener Brief.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-7023447221685203424</id><published>2010-10-30T02:37:00.002+02:00</published><updated>2010-11-25T16:17:24.562+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sehen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><title type='text'>Zuhause sein.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Lichter über der Stadt, die nie zu erlöschen scheinen. Der neongrelle Schriftzug der Tankstelle schräg gegenüber. Die Straßenbahn, die beim Abbiegen quietscht, seit die Schienen vor Jahren zu eng verlegt wurden. Das Anfahren der Autos, wenn die Ampel an der Kreuzung vorm Haus endlich auf Grün schaltet. Die dumpfen Bässe, die vom Klub um die Ecke durch die Nacht getragen werden. Das Knirschen des Schlosses beim Aufschließen der Wohnungstür. Das Rauschen der Wasserleitung in der Wand, wenn jemand den Wasserhahn aufdreht. Das Ticken der Uhr in der Küche. Das Knacken meiner Füße auf dem Parkett. Die Anzahl der Schritte durch den Flur zum Schlafzimmer. Den Weg dorthin ganz sicher finden, auch, wenn es stockdunkel ist. Die knarzenden Stellen automatisch umgehen. Die Tür lautlos zuklinken können. Das Blinken der Fernsehturmspitze vor dem nie ganz schwarz werdenden Nachthimmel aus dem Bett beobachten. Zuhause sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-7023447221685203424?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/7023447221685203424/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/10/zuhause-sein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7023447221685203424'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/7023447221685203424'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/10/zuhause-sein.html' title='Zuhause sein.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-5780402175734927737</id><published>2010-10-28T21:44:00.002+02:00</published><updated>2010-11-25T16:17:49.671+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><title type='text'>Alles wie immer.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;So etwa muss sich Rhett Butler gefühlt haben, als er als einer der letzten an die Front gezogen ist. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;Wie ich mich fühle? Ich habe wieder ich in einem entscheidenden Moment meines Lebens kein eigenes Taschentuch zur Hand.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMnSN_Atw3I/AAAAAAAAACk/41nftCP-FrU/s1600/Foto.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMnSN_Atw3I/AAAAAAAAACk/41nftCP-FrU/s320/Foto.JPG" width="276" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-5780402175734927737?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/5780402175734927737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/10/alles-wie-immer.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/5780402175734927737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/5780402175734927737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/10/alles-wie-immer.html' title='Alles wie immer.'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMnSN_Atw3I/AAAAAAAAACk/41nftCP-FrU/s72-c/Foto.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7082566952246936831.post-3097010304755274075</id><published>2010-10-28T18:00:00.022+02:00</published><updated>2010-11-25T16:22:29.847+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fühlen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='denken'/><title type='text'>Mein erstes Mal</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Tag 1&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;„Ach Du Schreck“ denkst du, als du gefragt wirst, und „Nie im Leben wird das was.“ Deine Hände werden feucht und du bist schlagartig aufgeregt, stehst auf, gehst zum Fenster, trinkst einen Schluck Kaffee und blinzelst in die Sonne. Viel Zeit ist das nicht, was sind schon vier Tage, aber eigentlich… müsste das doch zu packen sein? Du weißt, dass das Schreiben dir eigentlich nicht schwer fällt, auch wenn du bisher nur Tagebuch geschrieben hast, unzählige, nie abgeschickte Briefe und die Rede für die Hochzeit deiner Schwester. Du gehst im Zimmer auf und ab, bildest dir ein, darüber nachzudenken, ob du es tun sollst oder besser lässt, aber du hast die Entscheidung längst getroffen. Du wirst ihn schreiben, diesen Text, der seit geraumer Zeit in deinem Kopf umherfliegt. Deine Nerven sind wachgekitzelt und eigentlich kannst du es kaum erwarten, deine Gedanken endlich auf Papier zu bringen.&amp;nbsp; Aber noch nicht jetzt, nicht gleich, du hast ja noch vier Tage.&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Tag 2&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Du musst dem Kind einen Namen geben…&amp;nbsp; Also legst du eine neue Datei an, benennst sie sorgfältig und speicherst sie direkt auf dem Desktop – schließlich wirst du in den nächsten Tagen und Stunden viel Zeit mit ihr verbringen. „Gedankenspielplatz_1“.&amp;nbsp; Da liegt es nun, das leere Blatt, das beschrieben werden möchte, ganz unberührt. In deinem Kopf schwirren Satzfetzen umher, aber sie lassen sich nicht fassen, nicht ordnen. Ganze Abschnitte hast du dir schon zurechtgedacht, aber nichts ist so schwer wie das erste Wort zu finden.&amp;nbsp; Strom. Du brauchst dringend Strom, nicht, dass mittendrin der Akku seinen Geist aufgibt und das ganze Werk hinüber ist, du nochmal von vorne anfangen musst. Wenn du dich nur erinnern könntest, wo dieses verdammte Ladekabel ist… Du kannst es nicht finden, aber bei deiner Suche danach fällt dir auf, wie unordentlich dein Schreibtisch ist. Überhaupt, die ganze Wohnung müsste dringend mal wieder geputzt werden, sicherlich findet sich dabei auch dieses verflixte Kabel wieder an. Und wann hast du eigentlich zum letzten Mal deinen Kleiderschrank aufgeräumt?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Tag 3&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Du bist nervös. Zwei Tage hast du schon vertrödelt, die Wohnung glänzt, dein Schreibtisch ist so ordentlich wie der eines Arbeitszimmers in der Möbelausstellung und frischen Kaffee hast du dir auch gekocht.&amp;nbsp; Du starrst auf den Bildschirm, tippst Worte und löschst sie wieder, bevor sie zu Sätzen werden können. Irgendwie ist dir schlecht. Du hast Angst, zu versagen, den Text nicht rechtzeitig fertigzustellen und wenn doch, dass er nicht gefällt. Dass keiner versteht, was du eigentlich sagen möchtest und niemand die Bilder sieht, die du mit Worten zu malen versuchst. Mittlerweile bist du nicht mal mehr sicher, ob es eine gute Entscheidung war, den Text zu schreiben. Auf was hast du dich da bloß eingelassen?&amp;nbsp; Struktur. Du bist davon überzeugt, dass alles viel leichter wäre, wenn du nur eine Struktur hättest. Also beginnst du zaghaft, deine Gedanken zu sortieren. Erst fließen sie ganz zögerlich, auf einmal immer schneller. Ganz versunken schreibst du, schreibst einfach alles auf, was dir durch den Kopf geht, reihst Wort für Wort und Satz für Satz aneinander und füllst Seite um Seite. Als der Kaffee längst kalt und der Tag fast vorüber ist, sind alle Gedanken auf Papier gebannt und du bist fertig, du hast deinen ersten Text geschrieben und es fühlt sich gut an.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Tag 4&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Tag der Abgabe. Du schaltest den Rechner ein, liest deinen Text noch einmal durch und merkst, wie in dir ein Anflug von Panik aufsteigt. Du hast das Gefühl, als wäre der Text nicht fertig, als würde ein entscheidendes Detail, das entscheidende Detail, fehlen. Du beginnst, Sätze und ganze Passagen umzustellen, Worte auszutauschen und zweifelst. Du spielst sogar mit dem Gedanken, alles&amp;nbsp; zu verwerfen und von vorn zu beginnen.&amp;nbsp; Mut. Was dir fehlt, ist der Mut, den Text zu mögen und ihn abzuschicken. Ihn ab- und dich damit einem fremden Urteil auszuliefern. Du stehst auf, gehst zum Fenster, trinkst einen Schluck Kaffee&amp;nbsp; und blinzelst in die Sonne. Fasst neuen Mut und gehst zurück zum Schreibtisch. Und dann schickst du ihn ab, deinen ersten Text. Und es fühlt sich gut an.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Tag X&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unendliche lange Wochen sind vergangen, als es an der Tür klingelt und der Postbote dir ein geschnürtes Paket überreicht. Du ahnst, um was es sich handelt, unterschreibst den Empfang und legst das Paket auf deinen Schreibtisch. Da liegt es, druckfrisch, und wartet nur darauf, von dir geöffnet zu werden.&amp;nbsp; Kaffee. Mit einem Kaffee hat es angefangen und soll auch damit enden. Du gehst in die Küche und bereitest alles vor, gehst zurück zum Schreibtisch und öffnest das Paket. Du nimmst eines der Exemplare, gehst zum Fenster und blinzelst in die Sonne. Dann trinkst du einen Schluck Kaffee und schlägst es auf, das Magazin, suchst die Seite, auf der er zu finden ist, schwarz auf weiß, dein erster Text. Du liest ihn dir durch, lächelst, blinzelst wieder in die Sonne und es fühlt sich gut an.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Juni 2010&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7082566952246936831-3097010304755274075?l=www.judetta.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.judetta.de/feeds/3097010304755274075/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/10/mein-erstes-mal.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/3097010304755274075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7082566952246936831/posts/default/3097010304755274075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.judetta.de/2010/10/mein-erstes-mal.html' title='Mein erstes Mal'/><author><name>JUDETTA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15874151899319250523</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://3.bp.blogspot.com/_LfFdtcfDeY0/TMmk1qd5FSI/AAAAAAAAAB0/685dsq6zJcY/S220/IMG_0473_work.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
