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Mehr als eine kleine Geschmacksromanze - der neue Sommersalat mit Spinat und Erdbeeren

Kennt ihr diesen (eigentlich auch sehr leckeren) Salat, der in den letzten Sommern (sagt man das so? Sommern? Hat Sommer überhaupt ne Mehrzahl?) durch die Decke ging und in aller Munde war? Den, nach dem man sich alle Finger leckte und von dem man einfach nicht genug bekommen konnte? Diesen Melone-Feta-Minze-Salat, den man am liebsten täglich gegessen hat? Nun, vielleicht lehne ich mich etwas weit aus dem Fenster, aber ich wage zu behaupten: DER KANN EINPACKEN. Und zwar zackig.

Ich hab gestern bei Insta ein Bild dieses Salates gesehen, unter dem stand, dass er auf dem Rad schon ordentlich durchgeschüttelt wurde. Und trotzdem sah der noch so mundwässernd gut aus... Kurzum, er ging mir nicht mehr aus dem Kopf, den MUSSTE ich probieren. Obwohl die Zusammenstellung schon bissi verwegen ist...

Also bin ich heute Vormittag zu Edeka gestapft und habe eingekauft.

Die Zutaten für mindestens zwei (Hauptspeise-)Portionen
- ca. 200g frischer Babyspinat
- eine Schale frische Erdbeeren,
- ein halbes Tütchen Pinienkerne
- eine Kugel Mozzarella oder eine Schale Mini Mozzis

und für das phänomenal fruchtige Dressing
- 150ml geschmacksneutrales Öl (zB Sonnenblumenöl)
- eine Handvoll Erdbeeren
- 4 EL flüssiger Honig
- 4 EL Weißwein- oder Apfelessig
- Salz, Pfeffer



Das Originalrezept kommt vom Zimt, Zucker & Liebe Blog und sieht Ziegenkäse statt Mozzarella vor. Außerdem verlangt es nach frischen Brot oder Baguette, um das Dressing... ihr wisst schon.

Und dann geht es auch schon los. Zuerst werden die Erdbeeren gewaschen und vom Grün befreit. Eine Handvoll wird in den Mixer oder die Küchenmaschine gegeben, der Rest wird erstmal beiseite gestellt. In den Mixer kommen außerdem noch die restlichen Zutaten für das Dressing und werden solange püriert, bis eine stückchenfreie, verführerisch duftende Flüssigkeit entsteht,

Als nächstes ist der Spinat an der Reihe. Der wird nun gewaschen und anschließend getrocknet, zB in einer Salatschleuder, mit etwas Küchenkrepp oder einfach in einem Sieb bissi hin und hergeschwungen. Ihr lacht, aber so läuft das hier wirklich. Seit Jahren (und nein, das ist keine Übertreibung) brauche ich dringend eine Salatschleuder. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mal, wie ich es überhaupt bis hierher schaffen konnte ohne ein solches Utensil. Aber jedes  Mal, wenn ich sie bei IKEA dann endlich in den Händen halte... stelle ich sie wieder hin und beschließe, dass das ja völliger Humbug ist und Geldschneiderei und eigentlich kein Mensch auch nur ansatzweise eine Salatschleuder braucht... Ein Teufelskreis.

Wenn ihr jetzt jedenfalls den Spinat einigermaßen trocken (oder wenigstens nicht mehr klitschnass) habt, kommt er zusammen mit den restlichen, halbierten oder geviertelten Erbeeren in eine Schüssel. Nun wird alles zusammen mit einem guten Schuss Dressing übergossen und vorsichtig vermischt. (Den Rest des Dressings aufbewahren, den kann man später wunderbar wegdippen oder wahlweise auch einfach mit dem Strohhalm...) Anschließend mischt ihr noch den in kleine Würfeln geschnittenen Mozzarella (bzw die Kugeln) mit rein und streut noch ein paar (idealerweise geröstete) Pinienkerne drüber. Zack, schon fertig.



Und, was meint ihr? Kann er der minz-käsigen Melonenversion das Wasser reichen oder ist das überhaupt gar nicht möglich? Erzählt doch mal!





Kommentare

  1. Der Salat ist super lecker und erfrischend, bin total begeistert. Vielen Dank!

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  2. Ach, das freut mich sehr, dass er dir schmeckt. Ich bin auch immer noch so begeistert! Danke für deinen Kommentar!

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  3. Ich benutze übrigens schon seit Jahren ein Geschirrtuch als Salatschleuder: Nassen Salat auf sauberes Geschirrtuch packen, mit den vier Ecken zusammennehmen, im Garten oder auf dem Balkon trockenschleudern. Funktioniert super ��

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